Bewirtschaftet von Vroni und Wolf

Zweitnutzers Freud

Dass man nicht überall auf der Welt willkommen ist, sollte man ab einem gewissen Alter gewohnt sein. Weblogs heucheln zumindest, dass jeder, der die Steckdose findet, auch mitmischen kann; sie werden wissen, was sie davon haben.

Wenn ich allerdings von einer wohlmeinenden Software eingeladen werde, als Zweitnutzer herbeizueilen, um Sitehits zu generieren, und dann nicht mal in den Einträgen meiner eigenen Frau rumbessern kann, werd ich doch lieber Haushacker bei meiner zuständigen Stadtsparkasse. Das hat so was Ehrliches.

Gut, der Weblog hat Probezeit (wer hat Probezeit? Die Software? Deren Anbieter? Meine Frau, die beste Erstnutzerin der Welt? Ich?). Gut, ich hab über meinem nullten Eintrag einen Ruf als Satan auf der Tastatur zu verlieren. Gut, das kostet alles.

Trotzdem darf gemosert werden, dass Weblogs immer noch nicht ausreichend als Außenposten von Internetprovidern erkennbar sind. Daran hab ich nämlich schon mindestens dreimal so lange geschrieben, wie Sie es lesen.

Hören Sie, wie leise die Eurostücke durch ein Kabel klimpern? Sie sind unter uns!

Paranoia doesn’t mean they aren’t after you.
Kurt Cobain

1 Kommentar

  1. Vroni Gräbel

    Tja,
    das is nu so bei Typepad.
    Außerdem hast du als Nistgermane nicht unaufgefordert bei mir zu lektorieren, das passt schon so. Grins. Der Rest deiner Rede war dunkel, oh Meister.

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