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Die Wahrheit bei the missing link

Offiziell haben wir den Betriebsurlaub eingestellt. Neu im Hause the missing link, Ihren Experten für geistesklare Kurzweil, hilft die Arbeit zu ertragen: der Ohrwurm Die Wahrheit von Spillsbury. Sie stellen Ihre Youtube-Filme doch immer auf Vollbild?

Der Text: gerade mal so intelligent, dass man stundenlang darüber nachgrübeln kann, ob er nun irgendwas bedeutet oder nicht – aber nicht muss – und so bescheuert, dass man den ganzen Tag darüber vor sich hin grinsen kann – und zwar doch muss; die Musik: Traubenzucker fürs Zwerchfell und ein so durchtriebener Rockfetzen, wie manche beste beste Knaller der Neuen Deutschen Welle gern einer gewesen wären. Stellen wir fest: 2003 kam Die Wahrheit rund zwanzig Jahre zu spät.

Das Frappierendste: Der Text entspricht den derzeitigen Trends der Werbetextgestaltung. Stellen wir fest: 2003 war Die Wahrheit ihrer Zeit rund drei Jahre voraus.

Ihre Lieblingstextabteilung empfiehlt demnach aus mannigfachen Gründen dringend Spillsbury. Das ist keine verlinkte Langeweile, sondern ein Marschbefehl zu Amazon (manche brauchen es etwas deutlicher).

Und die Grafikabteilung? – spult sich daran auf, dass die Preisseite auf der eigenen Website die schönste wird, beschwert sich unter Hinweisen auf den Sinn von Lautstärkereglern über meinen DDR-Schlagertumult und lutscht die verwegenen Designersektmischungen vom Penny.

1 Kommentar

  1. ‘N büschen herb, die Sängerin!
    Weniger herb, um nicht zu sagen pappsüß waren die Longdrink-Gesöffe. Die Magenwände kleben immer noch innen zusammen. Am Folgeabend dringend einen herben Roten zu mir genommen und einen süßen Sänger. So rum.

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