Freitag! Logbuch

Bewirtschaftet von Vroni und Wolf

Hallo, ich bin dein Spam!

Nach der Devise “Ein Dummer findet sich immer” haste ich zum Telefon, stolpere über den Wolf, dann über die Katze. Das Geräusch, das aus ihr kommt, muss ich irgendwann podkasten, es lässt einen das Blut gefrieren.

Nein, ich will keinen Ärmelschoner! Besucht werden von einer ganzen Druckerei will ich schon gar nicht, die mitgebrachte 6-Farben MAN-ROLAND passt nicht in mein Büro. Viele Termine am Telefon = die effektivste und kostengünstigste Akquise für den Mittelstand? Bitte schickt mir ganz normale Prospekte.

Ich ruf euch auch an Kiffersmilie2
, versprochen!
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Für Opfer von Spam hat die Reg TP eine eigene
E-Mail-Adresse und eine Faxnummer eingerichtet. Kontaktinformationen
gibt es auf dieser Seite. Dort können Sie auch erfahren, welche
Firma hinter welcher Mehrwertdienstrufnummer 0190/0900 usw. steckt.

 

4 Kommentare

  1. Anrufe von Unternehmen zu Unternehmen sind professionell und erlaubt. Ohne Cold Calls ist für kleine Unternehmen nichts zu machen. Werbung ist uns viel zu teuer und bringt spät Kunden. Solange kann ein KMU nicht warten.

  2. Alles richtig, Herr Stefan.
    Doch selbst die Kaltanrufe von B to B sind gelinde gesagt, oft aufdringlich oder ungeschickt.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass damit auf die Schnelle viel Beute gerissen wird, sondern eher, dass ein Imageschaden entsteht: Eine Firma, die ich bis dato nicht kannte, ist seit dem Anruf bei mir nicht mehr mit einem neutralen Image behaftet, sondern mit einem negativen.
    Habe z. B. so eine Produktdemo zum Testen am Telefon aufgeschwatzt bekommen, bei der ich schauen muss, wie ich die Brüder wieder los werde.
    Es ist einfach zu albern, was man da für ein Umfragegedöns (und nochmal und nochmal anrufen) darum macht, es ist ein ganz einfaches Produkt (überteuertes Auflagepolster fürs Keyboard). Hirnrissig.
    Diese Cold Caller haben mit dem Testtrick zwar Responsezahlen erwirtschaftet – werden dafür reichlich bezahlt – aber stemmen wenig Abschlüsse oder unwillige Käufe. Die der Hersteller aber braucht. Wichtig ist doch das Endergebnis: die Abschlüsse, die letztendlichen Verkaufszahlen.
    Ich will keine Tests machen, ich will kein Abo, Denn sicher wie das Amen in der Kirche überfährt man als mit anderen Dingen beschäftigter Mensch diese eine Terminampel und bleibt dann kostenpflichtig auf dem Sch*** sitzen. Ein Kunde, der einmal darauf sitzen bleib, wird jeden künftigen Anruf energisch abwimmeln. So do I.
    Wo ist also der Vorteil von dieser Art Kurzfristdenken- Kaltakquise?

  3. Liebe Frau Gräbel,
    wer nicht wirbt, der stirbt, hieß es einst. Heute gilt: wer nicht telefoniert, stirbt.
    Dieser Test, gegen den Sie grollet, hat immerhin bewiesen, dass auch Sie darauf eingegangen sind.
    Wünsche Ihnen noch eine schönen Tag!

  4. Der Test hat nur bewiesen, dass ich ergeben sagte, ja, schicken Sie das, nur um vorläufig Ruhe zu haben. Ein Unternehmen, das etwas weiter denkt, wird so nicht akquirieren, das geht nach hintenlos. Kreative Werbebriefe, eingebunden in eine ganzheitliche Strategie sind bei so einem Produkt besser.

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