Bewirtschaftet von Vroni und Wolf

Bloggismus und Exhibitionismus

Der SPIEGEL weiß mal wieder alles. Und alles besser.

Web 2.0: Privatsphäre sei einfach Mega-out

"Vor einem Millionenpublikum aus dem Nähkästchen zu plaudern, ist zu
einer alltäglichen Erfahrung geworden, der große Bruder zum vertrauten
Freund. Folglich gehört noch der letzte gehegte Gedanke bei Myspace oder im eigenen Blog verlautbart und die peinlichste fotografische und filmische Selbstaufnahme auf Flickr und Youtube hinterlegt."

The missing link legt größten Wert auf die Feststellung, dass wir sogar die Privatsphäre unseres engsten Mitarbeiters, der Betriebskatze Moritz, peinlich wahren. Wir erzählen nicht, wieviel Mäuse sie täglich fängt und warum. Auch plaudern wir nicht aus dem Nähkästchen unserer Kunden. Ich erzähl schon gar nicht, welche Einzelsocken von Wolf ich unterm Bett wieder zusammensammeln musste. Da bleibt euch der Schnabel aber trocken!!!

Auch bei dem, was wir heute gefrühstückt haben, und unsere letzten Gedanken wissen wir selber nicht.
Was wir tun: Wir geben Rat, ironisch, satirisch, ab und an auch normal.  Wir berichten, was wir von manchen eitlen Bloggerwellen halten. Wir erzählen, wie Werbung besser gehen kann. Wir erzählen, wie Werbung nicht geht. Wir berichten, was wir unter Kommunikation verstehen. Z. B. nicht dieses pauschale histrionische Teenager-Geraune und Geflame wie: "Find ich doof", "find ich sch***" oder alles zusammen bei Internetpostings.

A bisserl a Anstand muss sei.

Ihr bayerisch-fränkischer Ehepaarblog the missing link (OK, der Name ist nicht sehr bayerisch, stattgegeben, aber der Inhalt…)

4 Kommentare

  1. Wolf

    Und meine Socken pflege ich ausschließlich paarweise unter meinem Bett abzulegen.

  2. Chat Atkins

    Dem Mann aus dem Spiegelkabinett gelingt es doch noch nicht einmal, sein Strunzentum zu verbergen.
    ;-)

  3. Vroni

    Was erlaube Strunze?
    :)
    Wenn, dann heißt das Strunzissmus, pidde. Um beim Thema zu bleiben. Mit zwei “s”!

  4. Vroni

    Wolf, deine angeblichen Paarsocken habe ich getrennt voneinander befragt. Ergebnis: Sie kannten weder die Farbe des anderen genau, noch in welchen Waschpulver der andere grade vor einem halben Jahr gebadet war. Aber sie redeten in ihrem dunklen, spärlich von der Katze aufgesuchten, Biotop mit abgebrochenen Bleistiften und Wollflusen.
    Also waren es entweder keine echten Paare, oder sie haben auch schon die Mucken der Menschenpaare angenommen.

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