Bewirtschaftet von Vroni und Wolf

Monat: Juni 2024

Eichhörnchen-Drama

Bilanz: Schrödingers Eichhörnchen

Was jetzt ist:

Zwei Hörnchen sind in der Aufnahmestation. Das erste eingefangene, das verletzt war und eine lebensgefährliche Infektion hatte, ist gesundet und schläft mit seinem Brüderchen im gemeinsamen Kunst-Kobel. Sie bekommen schon feste Nahrung.

Das zweite Brüderchen mit dem Köpfchen im Schatten dahinter. Foto: freundlich überlassen von der Auffangstation.

Das dritte Hörnchen, braunrot, vermutlich ein Weibchen, lebt mit seiner Mutter immer noch hier bei uns im Kiwi-Baum.

Mutter und Kind sind – wegen der turbulenten und etwas rabiaten Aktion – genauso wie die Brüderchen laut Station – leider superscheu geworden. Traumatisiert.

– Die Brüder verschwinden sofort und konsequent, sobald die Stationstür aufgeht, tauchen ab und lassen sich auch nicht beim Fressen sehen.

– Unsere verbliebenen, das Mädchen und die Mutter, zeigen sich ebenso inzwischen gar nicht mehr. Nicht einmal wenn Futter kommt. Sie verschwinden schon, wenn sie jemanden unten im Treppenhaus hören. Oder wenn jemand ans Fenster kommt. Kann‘s ihnen nicht verdenken.

Eichhörnchen haben ein Spitzengehör.

Nachbarn sagen, sie seien weg und das Futter fräßen nur noch irgendwelche Vögel.
Ich sage, sie sind noch da und fressen täglich eine Handvoll Nüsse: Schrödingers Eichhörnchen. Sie sind da und gleichzeitig nicht da.

 

 

Eichhörnchen-Kritik (4)

Was ist gut, was ist falsch gelaufen

Was bisher geschah

Teil 4 Kritik

 

Es wurde mit ungesicherten Vorannahmen eine vorher vollständige und funktionierende Eichhörnchenfamilie zerrissen, aus dem Baum gejagt, verstört und womöglich verjagt


Man muss sich überlegen, was ist das Ergebnis. Das Ergebnis ist suboptimal.

Zuerst war alles nachvollziehbar: Ein verletztes Eichhörnchen wurde gerettet, das gestürzt ist. Das ‚Eintüten’ ging auch flott und professionell. Der Kleine ist jetzt erfolgreich in der Auffangstation und wird mit Medikamenten wegen der lebensgefährlichen Aspirationspneumonie professionell versorgt, mit Milch und Futter eh, und nach 4 Monaten ausgewildert.

Das ist toll, alles richtig gemacht.

 

Dann wurde es von Außen her gesehen leicht schräg

Was danach kam, war subtil aber zunehmend schräg, von Außenstehenden und Laien her gesehen verrückt und schädlich:

Es wurde ein gesundes zweites Hörnchen gejagt, der Familie entnommen und das dritte trotz Aufregung und lautem Vorgehen extrem verängstigt, traumatisiert und nicht einmal erfolgreich erwischt.

Alle drei Hörnchen waren noch nicht in dem Alter, in dem sie unabhängig von der Mutter überleben können. Und von daher ist es richtig, sie ebenfalls mitnehmen zu wollen. Denn:

 

Die Eichhörnchen-Mutter ward seit Tagen nicht mehr gesehen

Da muss man leider eingreifen. Vorausgesetzt die Grundannahme stimmt. Aber:

 

Diese Grundannahme wurde von Menschen gemacht, die nicht den ganzen Tag da und die berufstätig sind

Also sind das Annahmen, die nicht hundertprozentig belegbar sind.

Man sah die Eichhörnchenfamilie vielleicht mal beim Frühstück, vielleicht mal abends. Mal ist man selbst an Wochenenden nicht da oder-oder.

Mit einer ziemlichen Wahrscheinlichkeit war die Einhörnchenmutter vielleicht nur länger auf Futtersuche als sonst: Die Kleinen wurden größer, brauchten deutlich mehr Nahrung und gleichzeitig gab es schlechte Witterung, in der Eichhörnchen einfach weniger Futter finden. Duplizität der Ereignisse.

Und es gab aber auch noch den Habicht, der kurz vor dem ‚Verschwinden‘ gesichtet wurde.

Aber nix gwies waas mer net.

Trotzdem gab es großen Handlungsbedarf, denn noch zu säugende Eichhörnchen darf man bereits nach einem, 1(!)  Tag ohne ihre Mama als dehydriert betrachten. Ein lebensgefährlicher Zustand.

Man muss deswegen auch bei einer ungesicherten Grundannahme Sicherheit vorgehen lassen. Nichts zu unternehmen wäre nicht richtig gewesen.

Ich hätte es mir aber weniger rabiat und cleverer gewünscht.

 

Bin daher eine große Befürworterin von smarten Wildtier-Cams, die der nächst wohnende Nachbar anbringen darf

Wenn keine Menschen damit abgebildet werden und keine sensiblen Daten an externe Server geliefert werden (Datenschutz). Also keine China-Scheiße. Check: Jägerbedarf.

Damit kann man wesentlich gesichertere Annahmen treffen und gezielter, auch geräuschloser helfen.

1. Man sieht in den Aufzeichnungen, ob die Mutter nicht vielleicht abends nach langer Futtersuche doch wieder in den Familienkobel zurückkehrt.

2. Man sieht rechtzeitig, ob ein Kleines fehlt.

3. Die Geldausgabe ist überschaubar.

Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass man sie für spätere Fälle auch wiederholt gut einsetzen kann, die man einfach hat – in einem paradiesisch anmutendem Garten mit Baum und Hecken.

Wir leben in Zeiten von smarter IT und Green Deal. Da wird doch was für unsere Tiere rausspringen.

 

Bin in diesem Zusammenhang auch eine große Befürworterin von professionellen Lebendfallen

Eine Tierschutz-Organisation hat die.

Große für Waschbären, mittlere für verwilderte Katzen (zur Kastration/Sterilisation) und kleinere für Marder, Bilche und Eichhörnchen.

Ob man sie hier in einem solchen Fall erfolgreich, da geräuschloser, sanfter und mit raschem Ergebnis einsetzen kann, kann ich nicht beurteilen.

Ich glaube aber stark daran, dass man die Kleinen mit einer solchen Falle samt Lockstoff (Pheromone, Erdnussbutter) am Fenstersims rechtzeitig genug einfangen hätte können.

Auf dass es noch reicht, sie rechtzeitig vor der Austrocknung zu bewahren.

Die Tiere so hemdsärmelig zu jagen, so nachhaltig zu verschrecken, dass es wie Tierquälerei aussieht oder es auch ist – und einen Radau am Kiwi-Baum veranstalten, wäre damit obsolet.

– – –

Bis jetzt sind es dezente und kooperative Lösungsvorschläge, um ein Vorgehen überschaubarer, eleganter, milder und vor allen Dingen für die Tiere weniger rabiat zu gestalten.

Problem:

Eichhörnchen-Kobel zu entfernen ist laut Tierschutzgesetz bei Strafe verboten

Mit der Begründung wurde er aus dem Baum genommen, weil vielleicht noch mehr Kleine drin sind, die Hilfe brauchen. Leider hat man den großen Familien-Kobel aus dem Geäst gerupft, aber nach der – ergebnislosen – Untersuchung nicht wieder zurückgebaut.

Das hätte man nach meiner Ansicht aber tun sollen und wäre auch gegangen. Man sagte, dass es noch weitere Nebenkobel gäbe, was ausreichend sei.

Ich sah leider keinen einzigen. Auch wenn es Nebenkobel gibt, erlaubt das Gesetz kein Entfernen des Hauptkobels.

Die Vorstellung, dass die Restfamilie bei den kommenden Starkregenfällen keinen vernünftigen warmen Kobel mehr hat, ist verstörend.

Dieser für mich unverantwortliche Vorgang war der Punkt, der mich an der Aktion nachhaltig stört, ja traumatisiert. Wie traumatisiert sind erst die betroffenen Tiere..

Habe den Familien-Kobel aufgehoben. Selbst zurückbauen konnte ich nicht, da ich nicht weiß wo er war und weil ich nicht von oben in den Baum hineinkann..

Er ist groß, trocken und weich mit Futter darin.

 

 

Intenionally left blanc

 

 

Eichhörnchen-Mystery (3)

Wo ist die Eichhörnchen-Mama?

Was bisher geschah

Tag 3

Zur Erinnerung: Der Grund, warum man überhaupt den zweiten Racker ebenfalls eintütete, obwohl er nicht verletzt war, ist, dass die Eichhörnchenmutter fehlte, er aber noch gesäugt werden muss.

 

Bleibt die Mutter für immer verschwunden?

Das zweite Junge braucht genau wie das erste verletzte noch ein paar gute Wochen lang Milch und kam deswegen zum Zufüttern auch in die Auffangstation.

Das dritte Kleine braucht jedoch ebenfalls Milch. Das war das Problem.

Welches sogar von der Wärmebildkamera nicht mehr zu sehen war. Aber überraschend wieder im Baum aufgetaucht ist.

Oben links das braune Knäuel

Also kamen die Eichhörnchen-Expertinnen den nächsten Tag erneut. Ich hoffte, um es einzufangen und einzutüten für die Auffangstation.

 

Kehrtwende?

Ich wurde am oberen Treppenhausfenster des 4. Stocks, wo die beiden die Lage sondierten, gebeten, eine Stange zu besorgen. Die bis rüber zum Kiwi-Baum reichen muss, das war der Auftrag. Also ging ich nach unten und holte eine 2,50 m Teppichleiste.

Kaum war ich wieder oben, riefen die Eichhörnchen-Ladies, dass sie die Mutter gesehen hätten! Sie, ein großes rotes Eichhörnchen, wäre hinter dem zweiten kleineren Kobel aufgetaucht und hätte aggressive Geräusche gemacht. Um ihr letztes, drittes Junge zu verteidigen.

 

War sie bei der schlechten nassen Witterung* nur zu lange für Futter unterwegs?

Ich stand perplex mit meiner Leiste da. Freute mich, sah aber: nichts!

Wollte es ihnen aber gern glauben. Das war der Knaller. Die Situation war nun eine ganz andere und man dachte darüber nach, ob man nicht eine Rückführung des entnommenen zweiten gesunden Rackers machen soll. Also ihn wieder holen und ihn seiner Mama zurückgeben. Der beste Platz ist bei der Mama und den Geschwistern.

Ich fand das schwierig, denn sie hatten den großen Hauptkobel entfernt. Das mache den Eichhörnchen nicht so viel. Denn sie sagten, sie hätten gleich mehrere Nebenkobel gesehen. Genauso wie sie die Mutter gesehen hätten.

Ich bin nur Laie, aber ich habe weder noch gesehen.

Weder die Mutter, noch die vorgeblichen Nebenkobel.

 

Wird eine Rückführung gelingen?

Die Eichhörnchen-Damen hatten Bedenken, dass die Mutter es vielleicht nicht mehr annimmt. Und man weiß auch nicht, in welchem Zustand das Muttertier ist und ob sie nicht erneut für zu lange verschwindet. Oder ob sie lediglich die Mama des braunen Jungtiers ist.

Man traute also den verworrenen Eichhörnchen-Familienverhältnissen nicht recht und beschloss als Eichhörnchen-Jugendamt^^, das zweite Rote doch nicht rückzuführen. Und da das Braune ja nun wieder seine Mutter hätte, würde man es hierlassen.

Wir Nachbarn sollten das Ganze jedoch im Auge behalten und aufpassen. Die Damen gingen wieder und wir waren jetzt mit der dezimierten Eichhörnchen-Familie allein.

Ich sah die rote Eichhörnchen-Mutter seitdem nicht mehr, oder genauer: immer noch nicht.

 

Und wo ist das dritte Kleine nun wieder?

Um gegen diese mysteriöse Ungewissheit, die einen in Foren wie Allmystery.com treibt, anzugehen, lief ich jeden Tag mindestens 4 mal zum obersten Treppenhausfenster, um einen Blick in die Wipfel des Kiwi-Baums zu werfen. Nichts!

Seine Geschwister hoch oben im 4. Stock auf dem Fensterbrett in 12 Meter Höhe. Dahinter die Kiwi, in der sie ihren Kobel haben. Image & video by courtesy from Ms Crawford, 4th floor

Verglichen damit, wie oft und wie schön sie vor dem Vorfall im Baum und am Fensterbrett spielten, ist das durchaus merkwürdig.

 

Und auch sehr traurig, eine kleine Tragödie

Sind sie dauerhaft verstört von den stressenden, menschlichen Eingriffen? Sind sie krank? Oder sind sie gar nicht mehr da?

Hat die Mutter das Junge gepackt und ist umgezogen? Oder sind sie bei dem andauernden Starkregen nur den ganzen Tag im Kobel geblieben?

 

1. Als Test ob überhaupt noch ein Einhörnchen da ist: Futter für sie oben auslegen

Wenn das Futter dann weg ist, wird es doch von irgendwem gefressen worden sein – und wenn es das erratische Universum will, waren es die beiden Eichhörnchen. Am ersten Tag fehlten bloß zwei mickrige Walnusshälften, am zweiten Tag waren die restlichen Walnüsse und die meisten Haselnüsse gefressen, die ungeschälten Sonnenblumenkerne durchwühlt, aber nicht gefressen. Wer weiß, ob es nicht Vögel waren,

 

2. Eine leckere Schippe druff

Wortwörtlich. Pinienkerne!

War der Ankommer.

Vor allem junge Eichhörnchen können diese zarte Leckerei gut nehmen. Ergebnis: Fast vollkommen weggefressen – alles andere frisch aufgefüllte Nusszeug lag noch da.

Aber vielleicht waren es Vögel? Sämtliche Sonnenblumenkerne waren noch da, zerwühlt. Dann sehr wählerische Vögel, die im Frühsommer besseres und Frischeres finden als Sonnenblumenkerne aus dem Laden.

 

Werden die weichen, geschälten Nüsse hier nur von den Vögeln gefressen?

Eine Kohlmeise holte sich genau ein Stück der von mir geschälten Sonnenblumenkerne. Und flog davon. Meisen sind sommers eigentlich Insektenfresser, aber ein Sonnenblumen-Croissant wird gern zum Nachtisch genommen.

So geht kein Eichhörnchen-Nachweis.

 

3. Aber jetzt, DER Test: Walnuss mit Schale dazu

Kenne keinen Vogel, der so etwas nimmt. Das ist der Nachweis für die Existenz der Geister-Eichhörnchenmutter – außer eine Orkanböe schlängelt sich unter den dichten Baum und bläst die Walnuss aus dem Napf und vom Fensterbrett. Leider stimmt das nicht unbedingt: Krähen, Siebenschläfer und Mäuse lieben Walnüsse ebenso. Und schaffen es auch, sie zu knacken. Dumm gelaufen.

Es liegt mal trotzdem testweise eine ganze Walnuss in Schale oben drauf, auf all den anderen Nüssen**.

Wenn die Walnuss weg ist, fraß sie ein erwachsenes Sciurus vulgaris. Oder ein Rabenvogel oder ne Maus. Oder wer auch immer. Bin gespannt, aber die ultimative Lösung ist das nicht. Zugegeben, langsam nervt das ein bisschen.

Es muss etwas sein, das hier im Innenhof wirklich nur Eichhörnchen fressen.

Da fallen mir nur Tannen-, Kiefer- oder Zirbelzapfen ein und frische, süße Knospen von Nadelbäumen. Wenn die Isar jetzt nicht alle Spazierwege ins Grün zugeschmoddert hätte, würde ich jetzt sammeln gehen. Aber vielleicht geht noch was zu pflücken im Nußbaumpark.

UPDATE: Der junge Nachbar von oben meint aktuell, dass die beiden Eichhörnchen nicht mehr da sind. Das was jetzt gefressen wird, würde von Vögeln gefressen werden.

Sie seien vergrämt und umgezogen.

Doch er ist den ganzen Tag im Job außer Haus, es ist nur sein starker Verdacht. Den ich auch habe. Eine letztendliche Gewissheit haben wir trotzdem nicht.

 

Hier geht es weiter zu Teil 4: Kritik

Denn es gibt zu der ganzen Aktion teils zu Recht einige widersprechende Meinungen.

 

Die eine Walnuss liegt – bis jetzt – immer noch unangetastet in der Schale.

*Eichhörnchen finden bei schlechtem Wetter weniger Futter.

**Warum ich fast nur geschälten Knabberkram auslege: Ein 6-8 Wochen altes Jungtier kann große Nüsse mit Schale noch nicht recht knacken.

 

 

Eichhörnchen-Rettung (2)

Bergung des 2. Eichhörnchens im Innenhof

Was bisher geschah


Tag 2:

Da die Mama der drei Jungtiere seit Tagen nicht gesehen wurde, musste gehandelt werden.

Denn es sieht sonst schlecht aus für 6-7 Wochen alte Eichhörnchen, die noch Milch brauchen. Also noch gesäugt werden. Sie dehydrieren schnell und können auch noch keine Nüsse knacken, da in dem Alter ihre oberen Vorderzähne nicht fertig ausgebildet sind.

 

Also gleich die anderen beiden holen!

Klingt leichter als es ist, denn sie sind schon relativ kräftig und sitzen versteckt im Kiwi-Baum anstatt, wie es sich gehört, für die Retter geschwächt zu ihren Füßen am Boden zu liegen.

Die Eichhörnchen-Expertinnen brauchten das ganz große Besteck: jede Menge Kescher, eine Wärmebildkamera, jemanden, der bergsteigen kann (ihr Mann), dazu auch die professionelle Ausrüstung hat und den 12 Meter hohen Kiwibaum von unten hochkommt, plus weitere Personen, die am Kiwi-nahen Balkon und gleichzeitig an den Kiwi-nahen Treppenhausfenstern zum Fangen bereit stehen. Alles war bereit.

2 junge, gutaussehende Feuerwehrmänner waren zwischenzeitlich auch da, sahen aber keine Chance bei der schmalen Hofeinfahrt mit einer ordentlichen Leiter zu helfen und zogen wieder ab. Da war guter Rat langsam teuer.

 

Die Kleinen waren gewitzt

So kam es, dass man nach einigen erfolglosen Versuchen – ein Gewitter mit Starkregen drohte – beschloss, sie vom Kiwi-Baum herunter zu schütteln, damit man sie unten auf dem Hofboden einfangen konnte.

Es klappte. Eins flitzte durch den ganzen Hof und konnte mit dem Kescher fixiert werden.

Aber es klappte nur bei dem einem. Übrigens ein rotes und auch ein Männchen. Das andere blieb verschwunden und war auch mit der Wärmebildkamera nicht zu sehen.

Aktuell sind die beiden roten Eichhörnchen-Buben jetzt in der Auffangstation und es geht ihnen den Verhältnissen entsprechend gut.

Das am 1. Tag gerettete verletzte Männchen. Es wird gegen seine Aspirationspneumonie mit einem Antibiotikum und mit Kortison behandelt nachdem es eine schwere Nacht hatte mit Atemnot. Der arme kleine Kerl! Bilder mit freundlicher Genehmigung der Auffangstation.

Das 2. gerettete Hörnchen

Der kleine, voll-fitte Rabauke, den man von der Kiwi schütteln musste. Auch in der Auffangstation. Er ist zwar augenscheinlich gesund, doch er braucht noch Milch zugefüttert, da seine Mama anscheinend verschwunden ist.

Nur:

Das dritte und letzte sitzt noch im Baum.

Links oben das kleine rotbraune Knäuel mit seinem buschigen Schwanz über seinem Rücken. Es ist das vorsichtigste und wie es aussieht auch hartnäckigste und ausdauerndste der drei verwaisten Geschwister.

Man hielt den kleinen Widerborst für endgültig verschwunden, über die Dächer geflohen – und klappte die Gerätschaften zusammen, um den Heimgang anzutreten.

 

But it is still alife! Und sitzt noch im Baum

Nachdem alle weg waren, habe ich es im Baum gesehen.

Wie es mit dem armen einsamen, kleinen Kerl in der Kälte und Nässe – und ohne seine Geschwister und vor allem ohne seine Mama weitergeht – und was überhaupt mit der Mama los ist, erfahrt ihr in Tag 3.

 

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