Alte Klimakrisen-Stadtregel für Leute, die > 30° nicht mehr raus gehen:
Der Sommer ist dann da, wenn die Katz‘ in der Stube stundenlang platt auf dem kühlen Fußboden liegt
Darf man als gesetzt betrachten:
Unser Kater Murr. Er nutzt die Lüftungsschlitze für zusätzliche Kühlung.
Sein schwarzer Bruder Merlin weiß, dass helle Böden kühler sind. Zudem schmeicheln sie seiner Figur.
Die nächste Stufe ist Hecheln
Ich hoffe, dass es nie dazu kommen wird. Dann gehts uns allen nicht mehr gut.
Es wird Zeit, dass die anderen Hinterhöfe begrünt werden. Unserer ist es schon – es ist ein (gemessener) Temperaturunterschied von bis zu 5 Grad zwischen unserem Hinterhof und den glühenden Platten der anderen Höfe und dem glühenden Asphalt unserer vorderen Straße.
Summertime
And the living is easy Fish are jumping And cotton is high
Your daddy ‘s rich And your ma ‘s good-looking So hush, little baby Don’t you cry
One of these mornings You’re gonna rise up singing Then you’ll spread your wings And take to the sky
But until that morning There is nothing can harm you No, no, no, no With your daddy and mommy Standing by
Und die lieben Kater daheim einsperren, damit sie schön brav sind bis wir wieder kommen.
Eating out & getting drunk ist in München sehr teuer geworden. Also entscheidet man sich gleich für ein Ticket, das deutlich drüber liegt: für Cat Power. Alias Charlyn Marie Marshall, eine Folk-Rock-Band aus den Staaten. Auftritt gestern am 15. Juni in der Münchner Isarphilharmonie.
Picture taken from Leah Pritchard – originally posted to Flickr as Cat Power
Die Sängerin, erblondet – vor wenigen Jahren war sie noch brünett und langhaarig – ist bekannt für ihre Wahnsinns-Stimme. Von der ich mir als einziges wünschte, sie hätte mehr unharmonische, dreckige Momente vor allem bei ‚Like a Rolling Stone’. Ihre Band hat in der Isarphilharmonie dazu noch eine höllengute Soundtechnik. Es war ein toller Abend.
Ich bedaure trotzdem sehr, dass sie „nur Dylan“ covert. Mit dieser Stimme kann man Papst werden. Punkt.
„Die Gesellschaft und Technologien spielen verrückt, die Umwelt kollabiert, wir sind so schnell in der Zukunft angekommen. Das ist absolut beängstigend. Mag ich es? Nein. Was ich mag, ist, aus dem Fenster ins Grüne zu sehen und die anderen Kreaturen zu beobachten, die ein verhältnismäßigeres und ruhigeres Leben führen.“
T. C. Boyle, 24.11.2025 in München, Isarphilharmonie, Vorstellung des Buches ‚No Way Home‘
Eichhörnchenkobel in unserem Innnenhof, zu erkennen an den weißen Kissenfüllungsrupfen
Steinhummelchen an der halb gefüllten Ramblerrose im Innenhof
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