Freitag! Logbuch

Bewirtschaftet von Vroni und Wolf

Seite 2 von 60

Wenns kalt, die Heizung aus ist und die Kanonen donnern

Schwarzer Humor in harten Zeiten

Der Kater bloggt.

Leb schnell, stirb jung und hinterlasse eine gut aussehende Leiche. Jim Stark, Produzent

 

Kennen Sie den:

„Ein Soldat friert nicht. Er zittert nur vor Wut, dass es noch nicht kalt genug ist!“

;-)

Ansprache der Feldwebel aus Kötzting zu den Rekruten.

 

Gruß
Der Kater

Der das nicht wirklich ausprobieren will und sich bei solchen Temperaturen lieber in sein warmes Körbchen rollt.

 

 

Him, Brom und Erd. Leider auch Kürbis!

Die Herbst-Himbeere

Friede für Israel
Credits: Dr. Zachi Evenor, CC BY-SA 4.0

Ein aus meiner Sicht sehr guter und einfühlsamer Hintergrund-Podcast: https://www.spiegel.de/ausland/israel-gaza-krieg-wie-der-konflikt-zwischen-juden-und-palaestinensern-entstand-a-ca315206-81a1-4616-ab39-c33d5a5b8d89

„Wie der Konflikt zwischen Juden und Palästinensern entstand“

………………………………………………………………………………………………………………………………

Der Kater blüht.

Der Mensch bringt sogar die Wüsten zum Blühen. Die einzige Wüste, die ihm noch Widerstand bietet, befindet sich in seinem Kopf. Ephraim Kishon

 

Zumindest was seine aufrichtige Bewunderung für Pflanzen betrifft, welche auch noch im Oktober ihren Job machen. Ein Kater tickt bekanntlich anders. Er dehnt lieber genüsslich seine Pfoten im Katzenbett.

Blühende Herbst-Himbeere

Und die Erd- und Brombeeren wollen es auch nochmal wissen. Im Oktober!

Zu dieser ganzen Pflanzenparty muss ich jetzt pürierten Kürbis mit Butter in meinem Futter ertragen, denn meine träge Verdauung braucht angeblich Ballaststoffe. Dabei bereite ich mich doch nur für den Winter am Kamin vor.

Gruß
der Kater

 

 

Gras, ich hör‘ immer nur Gras

Die Schönheit von blühendem Gras

Der Kater bloggt.

Das aber glauben alle Dichter: Daß, wer im Grase oder an einsamen Gehängen liegend die Ohren spitze. etwas von den Dingen erfahre, die zwischen Himmel und Erde sind.  Friedrich Wilhelm Nietzsche

Das unscheinbarste, das dieser unscheinbare begrünte Hinterhof hervorgebracht hat, ist dieses Gras.


Seine Büschel wurden auszurupfen vergessen, die Kater haben es verschmäht.

Es lebt in einer trockenen Gießlücke und hat im Unterschied zu mir den heißen Sommer gut gepackt. So eroberte es sich einen Platz zwischen der Katzenminze mit der Punk-Frisur, einem halbkahlen Opi-Rosenstrauch, der mit Sternrusstau kämpft und bereits im Sommer anfing, altersstarrsinnig mit gelb gewordenen und schwarz betupften Blättern um sich zu werfen – und der wuchernden Fettblattrosette (Echeveria), die als Einzelkind anfing, im ersten Winter reinzuholen vergessen wurde und sich in den Jahren trotzig zu einem dicken Teppich knüpfte.

Die grazile Schönheit des Grases neben der breiten Dickblatt-Succulente erschloss sich mir erst, als seine langen Halme blühten.

Ob das ein spezieller Zierhafer ist oder einfach nur irgendein wildes Gras, habe ich noch nicht herausfinden können. Nun darf es bleiben – in der Hotelbar der Überlebenden.

 

Suche seit Dienstag 12. September 2023

Update: Hurra, der vermisste rote Kater ist nach 17 langen Tagen wieder zuhause!

(Kleiner roter Kater erneut in Reifenstuelstraße Dreimühlen verschwunden, München)

VERMISST-Kater-Popcorn-Webblog-1.pdf

×

Er ist sehr zierlich. Und scheu.

Ganz großes UPDATE:

Popcorn ist nach 17 Tagen wieder zuhause! Und sehr hungrig.

Freue mich ganz arg für sein Frauchen.

Damit auch alle andern im Viertel, die die mitgeholfen und sich mitgesorgt haben, auch mitfreuen können, habe ich die Suchplakate nicht einfach kommentarlos abgerissen, sondern mit Filzstift draufgeschrieben, dass er wieder zuhause ist.

Er war in einer Nebenstraße in einem Keller im Viertel eingesperrt. Laut der Statistik von TASSo e. V. sind 80 – 90 Prozent der vermissten Katzen irgendwo, in Keller, Garage oder Gartenhaus eingesperrt: so auch hier. Im Haus der Nebenstraße hörte jemand das Miauen und rief vermutlich anhand der plakatierten Suchzettel die Nummern an. Danke nochmal an Irmi (Bierschuppen, ‘Boazn’ laut SZ ;-) ), das Herz und die Anrufzentrale der Suchaktion.

Anmerkung: Anscheinend haben die vielen Suchzettel in den Nebenstraßen richtig was gebracht, damals auch schon –  er war ja schon mal verschwunden, auf Nummer 7 aus Versehen eingesperrt. Zu einer richtig gemachten Suchzettelaktion schreibe ich mal einen extra Beitrag, weil viele Leute irrtümlich glauben, das bringe doch nichts. Es gibt viele Katzenmythen, doch dieser Mythos ist definitiv falsch.

1. Link zu Facebookseite Dreimühlen München: https://www.facebook.com/pages/Dreim%C3%BChlenviertel,%20M%C3%BCnchen/417961888781537/ und

2. Link zur Facebookgruppe “Katzen zugelaufen und vermisst München rund um”: https://www.facebook.com/groups/440598236128415/?locale=de_DE und speziell deren einen Untersuchseite : https://www.facebook.com/photo/?fbid=10230558593217591&set=gm.2345850042269882&idorvanity=440598236128415&locale=de_DE

Sein Frauchen arbeitet tagsüber auf der Wiesn, hat wenig Zeit und wir halfen ein bisschen aus mit der Suche.

Im Herbst. 2020 war der zierliche rote Kater Popcorn auf Hausnummer 7 schon mal eine komplette Woche in einem Innenhof eingesperrt. Eine Dame rief aufgrund der Suchzettel an und er war wieder zuhause.

Gruß

Der Kater

Herbstgedanken

Wein, rot, Reifenstuel Südhang

Der Kater bloggt.

 

Schade, dass man Wein nicht streicheln kann. Kurt Tucholsky

 

Jeder fängt mal klein an


Der Kleine oben in der Mitte im runden Topf.

Von Stephie aus Erlangen, Südterrasse. Er wird mal große, sehr süße rote Beeren tragen. Er wird keine Saugpfötchen haben, sich nicht unbeherrscht-dependent an die Mauer klammern. Denn er ist ein braver Süßer – kein wilder Psycho, der im Herbst die Fassaden flammend rot anmalt.

Krisengewinnler im Innenhof

Der Schreck aus dem Süden und die punktierte Zarte

Der Kater bloggt.

Wir verzärtelten, unerfahrenen Menschen schreien bei jeder fremden Heuschrecke, die uns begegnet: Herr, er will uns fressen. Johann Wolfgang von Goethe

 

Sie springt nicht hinter Eichen hervor

Und ist auch kein Schreckgespenst aus dem texanischen Süden von Regisseur M. Night Shyamalan, sondern eine zierliche grüne Heuschreckenart. Die Südliche Eichenschrecke ist als Insekt sogar ein Gewinner der Klimakrise. Ob sie die heimische Gemeine Eichenschrecke oder die Punktierte Zartschrecke – hier im Bild unten – verdrängen wird: in unserem Hinterhof wohl noch nicht.

Sie sieht für ungeübte Augen fast genau so aus wie unser ständiger Bewohner unseres Hinterhofs. Die Südliche wurde hier noch nicht gesichtet:

Die Punktierte Zartschrecke – ein absolut ungemeiner und umso lieber grüner Musiker auf den Margaritenblüten unter der Zwergfelsenbirne und ein echter Münchner. Hier ein Weibchen. Die Männchen tragen einen roten Streifen auf dem Rücken.

 

Der zarte Musiker liebts trocken

Die Eichenschrecke hat eine besondere Art der Lautäußerung entwickelt, nämlich das Trommeln mit den Hinterbeinen auf Äste und derbere Blätter. […] Die Eier der Südlichen Eichenschrecke sind dazu sehr trockenheitsresistent, selbst beim Schlupf wird, im Gegensatz zu anderen Laubheuschrecken, eine reduzierte Luftfeuchtigkeit toleriert. (Quelle Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Eichenschrecke)

 

Trotz Insektenschwund seit Jahren regelmäßige Gäste in meinem Büro

Hier sitzt eine Schrecke auf meinem alten Monitor. Ob sie getrommelt hat, weiß ich nicht mehr. Ich glaube, sie war auf Expedition und hat, statt herumzutrommeln, erst mal professionell die ganze komische IT untersucht. Sie hat jedoch rote Beine und es ist vermutlich eine ganz andere Art:

Diese Musikexperten sind grade mal 1,5 cm groß. Ihre fantastischen Fühler haben 4-fache Körperlänge. Anders als die Schnurrhaare. Die sind ein Fünftel meiner Körperlänge.

 

Für unterscheidungswütige Nerds

Nochmal die Punktierte Zartschrecke in groß, hier lang. Da ist sie – sehr hübsch – dazu eine vollkommen verrückt klingende Namensliste aller anderen Arten: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/heuschrecken/01466.html

Der BN München hat in Bildern alle Heuschreckenarten zusammengestellt, die es in und um München gibt. Mein Rotbeiner mit seinen roten, schrägen Alien-Augen war leider nicht dabei: https://bn-muenchen.de/wp-content/uploads/2017/08/Heuschrecken-in-M%C3%BCnchen.pdf

Kater-Wellness

Sommer: endlich vorbei.
Spätsommer: darf kommen.

Katzen mögens warm. Aber nicht so.

Wellness ist, wenn der grässliche Hochsommer vorbei ist. Unbekannter zeitgenössischer Kater

Merlin – sein dunkles Fell lädt sich in der Sonne auf

Murr – hadert mit der Sahara-Hitze

 

Endlich vorbei. Diese 34-Grad-Tage. Dieser glühende Asphalt, die brennende Sonne, diese Windstille. Die Tage, an denen man tags kein Fenster aufmachen kann – ohne in Europa als stolzer Abkomme der erhabenen Falbkatze, die einst in den kühlen Getreidesilos Ägyptens patrouillierte, ausgerechnet von glühender Luft aus der Sahara gedemütigt zu werden.

Großen Kratzfuß drunter

Was vor den Flugstunden wirklich passiert ist

Die Trainingseinheiten der Familie Amsel in unserem Innenhof

Der Kater bloggt.

Ich möchte so malen, wie ein Vogel singt. Claude Monet

 

Die Freiheit fängt mit Bodendienst an

Bevor die junge Amsel mit ihrem noch zu kurzen Stummelschwänzchen in die Freiheit fliegt, muss sie wie alle Jungamseln, die wir schon im Innenhof hatten, für zwei Wochen unten am Boden üben. Die Länge ihrer stummeligen Schwanzfedern reicht noch nicht für eine saubere Mittelstrecke.

Einerseits ist sie zu groß, um länger im engen Nest zu sitzen, andererseits kann sie noch nicht ordentlich fliegen: Das Ruder, ihre Schwanzfedern, muss länger werden. Sonst kann sie ihren Flug nicht steuern und sie taumelt wie eine Fledermaus.

 

Flugbereitschaft

Also zwei Wochen Bootcamp mit Mama.

Die Amselmutter füttert so ihr Kind statt im Nest 14 Tage lang am Boden. Bringt unermüdlich Würmer herbei und zeigt ihrem Kind, wo es die fettesten gibt und wie man sie herauszieht.

 

Vogelfunk

Sie laufen hin und her als seien sie Laufvögel wie Kiwis aus Neuseeland und zwitschern sich gegenseitig Frage (Futter?) und Antwort (Ja doch!) zu.

Immer mal wieder sitzt das kugelrunde Junge stolz auf einem der vielen Fahrradlenker im Hof. Um dann wieder runter zur Mutter zu taumeln: ‚Guck ma!‘.

What a catch! Pawel Wiecek, Canon EOS 7D Mark II (en),
hedera.baltica from Wrocław, Poland, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Ein Blatt fällt stumm zu Boden. Fern jammert ein Staubsauger, aus offenen Fenstern weht Klavier. Erflehme frische Rahmschnitzel oben rechts. Leika bellt. Oder Tammy. Nebenan glüht der Hinterhof Karl der Kahle.

Für Daniel

Paradies-ähnliche Zustände im heißen München

Der Kater bloggt.

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder. Dante Alighieri

 

Pelzig, dick und bocksauer (noch)

Der armdicke Stamm rankt voll mit Früchten ab Mundhöhe bis zwölf Meter hoch hinein ins letzte Fenster.

Kinderpupillen zoomen hoch und runter. Boah!

Die Äste, lang wie Tentakeln, biegen sich schwer. Schaukeln träge im flirrenden Licht. Die Schwerkraft 1 Newton = 1 m kg s2 zieht ihre pelzigen Kiwis mit unsichtbaren Fäden nach unten.

Das Bienengebrumm an den Schneewolken Vanille-farbener Blüten: vorbei.

Bald werden müde Kiwi-Laubteller auf die Erde fallen, der Saft der vor der Zeit gefallenen Früchte dunkle Flecken auf das Katzenkopfpflaster malen. Kinder und Kater auf Jagd pflügen dann durchs Geraschel, verteilen den goldenen Riesenhaufen in der milden Sonne.

August

Mai

Save the date

Halloween. Erntezeit, kühl lagern.

Weihnachten. Reifezeit, das süße Fleisch auslöffeln.

Putzt vorsorglich sein silbernes Besteck, der Kater

Herzklopfen und Regentropfen

Landregen. Inselfeuer.

Der Kater regt sich.

Der Regen rauscht. Der Regen
Rauscht schon seit Tagen immerzu.
Und Käferchen ertrinken
Im Schlammrinn an den Wegen. – –
Der Wald hat Ruh.
Gelabte Blätter blinken.
Im Regenrauschen schweigen
Alle Vögel und zeigen
Sich nicht.

[…]
Joachim Ringelnatz

 

Regen 1

Der geigenförmige Gummibaum steht draußen und bekommt neue, große glänzende Blätter durch die langen Regentage. Er hat ab Weihnachten wegen Gießfehlern und zu schlechtem Licht alle unteren Blätter verloren.

Regen 2

Der kahl geschorene Knöterich erwacht zu neuem Leben und übernimmt gestärkt durch den langen Regen die Kontrolle über die Fahrräder.

Inselfeuer

Ein rumänischer Feuerwehrmann rettet zwei Kaninchen und eine Katze (Kopf in der Armbeuge) vor dem Feuer auf dem trockenen Rhodos. Quelle watson.de auf TikTok: https://www.tiktok.com/@watson.de/video/7259745122441596186

Nachdenklich
Der Kater

Money makes the World go round …

Naturzerstörung einfach gemacht: Beispiel Forst Oderberg

Der Kater bloggt.

 

Zu viel Photovoltaik: Bayerisches Stromnetz am Limit. (Bayrischer Rundfunk, br.de)

Schwächelndes Netz in Brandenburg: Viel Strom, zu wenig Leitung. (tagesspiegel.de)

Die Schwemme an grünem Strom verstopft und destabilisiert die Netze. Ökonom Manuel Frondel, https://www.nzz.ch/wirtschaft/

 

Oder hier: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wenn-windraeder-baeume-verdraengen-fuer-den-wald-ist-es-eine-katastrophe-spiegel-tv-a-20732808-4e4c-4219-89a8-29b8d4854d68

Auszug daraus: „Die Bundesregierung hat das Naturschutzgesetz geändert. Das heißt: Ab jetzt müssen auch Landschaftschaftsschutzgebiete dran glauben. Für Investoren ganz neue Entfaltungsmöglichkeiten.“

 

Mein Kommentar zu diesen Widersprüchlichkeiten

Auf der einen Seite massivst in PV und Windanlagen von Geschäftemachern investieren lassen – auf der anderen Seite kann dieser Strom nur unzufriedenstellend genutzt werden, weil das unterentwickelte Stromnetz diese Strommenge überhaupt nicht tragen kann, der Strom daher entweder gar nicht erst eingespeist werden kann oder billigst exportiert werden muss.

Das leuchtet vielen Leuten nicht ein – sie wollen keine zerstörten Wälder und wollen nicht gleichzeitig unter sehr teurem Strom leiden.

Irgendwann kommt jeder an den Punkt, ab dem er versteht, warum viele, vor allem aber die ‚Ostbevölkerung‘ die Politik der Grünen und Wessies so heftig ablehnen.

Der Umweltminister Brandenburgs, der nichts gegen diese Rodungen unternimmt, ist Axel Vogel, kommt aus Bochum, dann Bayern – und ist Gründungsmitglied der Grünen.

Mal gemütlich runterkommen

Reisetipp: kühles Melonistan

Der Kater bloggt mal was anderes.

Selbergemachtes Meloneneis

Zutaten:

Frische Wassermelone

Pürierstab

Sahne

Zitrone (Bio), Saft und Schale

Puderzucker

Eismaschine

nur 1 Stunde Zeit
 

Und das kam so:

Daniel wollte unbedingt ein Eis aus meiner Eismaschine. Hat er sich so gewünscht. Drückte ich ihm mein Eismaschinen-Rezeptbüchlein in die Hand und er zeigte am Küchentisch schnell auf Sahneeis mit Wassermelone. Fand ich interessant, da ich das noch nie gemacht hatte.

Auf in den Supermarkt, denn Wassermelone hatte ich nicht vorrätig. Stolz trug er in der gnadenlosen Hitze die 200 Meter die für ein Kind superschwere Baby(!)-Wassermelone selbst nach Hause. Wir haben ihr dann die Kerne entfernt, sie püriert und schnell war sie mit ihren Zutaten im kühlen Metall-Rührbottich der Eismaschine.

Leider war der Ofen mit den Pommes – die er zum Grillen wollte – zu sehr in der Nähe und gleichzeitig in Betrieb: seine Mama kam ja gleich, wir wollten alles fertig haben wenn sie kommt. Das fast zu schnell fertige Eis schmolz daher immer wieder am Rand des Bottichs nach. Dreimal schmiss ich fast schon verzweifelt die Maschine an, um die cremig-feste Konsistenz erneut zu erreichen.

 

34 Grad im Schatten

Und 250 Grad im Ofen daneben. Da war meine kühle Küche an dem Tag nicht sonderlich Speiseeis-freundlich.

Das endlich fertige Melonen-Sahneeis schmeckte ihm sehr gut und ich denke ich mache das sicher bald wieder. Wenn die Brombeeren im Garten fertig sind, versuche ich eine Brombeere-Variante. Pommes gibts dann als Nachspeise mindestens zwei Stunden später …

Und da der bloggende Kater nicht der perfekteste Fooddesigner ist, darf er beim Pfoddo machen kleckern.

Heiße Gedanken

Es brennt allmählich

Der Kater bloggt,

 

Die Frage ist nicht, ob solares Geoengineering angewandt wird, sondern wann. Gernot Wagner

 

Man muss auch das Nichtdenkbare denken: solares Geoengineering. Schätze, es wird kommen.

Der Link zum dem Textauszug: https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-radikal-ins-klima-eingreifen/2113065

Das mediale sich Abarbeiten an klimaskeptischen Menschen und die langwierigen Maßnahmen, die erst nach Jahrzehnten Effekt zeigen können, die internationalen Uneinigkeiten, das dauert alles viel zu lange.

So lange kann die Menschheit Missernten, Dürre, tote Menschen und tote Tiere nicht aushalten. Wird nichts. Man muss sich dem Gedanken dieses Engineerings zumindest öffnen und rechtzeitig drüber reden.

Bevor auch noch das verschlafen wird.

National Park Service, USA, Public domain, via Wikimedia Commons

Mein Haus, mein Auto, mein Boot …

Klassenkampf von oben

… und Tennisclub, Einweihung, Wärmepumpe, Spumante, Stadtvilla

 

Fundstück:

 

Es steht zu befürchten, dass die Wärmepumpe auf ihre Art ein Vorzeigeobjekt Wohlhabender wird, die damit ihre Klima-Avantgarde beweisen wollen. Man weiß nie, inwieweit dieses auffällige word-dropping als Satire gemeint ist.

 

„Die größten Treiber des Klimawandels sind nicht die westlichen Gesellschaften. Es sind Wohlhabende weltweit. Die deutschen Superreichen emittieren das Tausendfache des deutschen Durchschnitts.“

Aus: https://www.tagesspiegel.de/wissen/wer-den-klimawandel-am-meisten-vorantreibt-die-schlimmsten-verschmutzer-sind-die-reichen-10070566.html

 

Der Fortschritt ist eine Schnecke

(Meine Aquariumschnecken kurz vor der Auswilderung)

 

Der Checker

Der Kater bloggt.

01. Check one: You can’t argue with crazy flowers.
02. Double-check you are not the crazy gardener.

(Netzfund, modified for gardeners)

Kokarde macht Sachen


Manchmal frage ich mich, ob die Kokardenblume wirklich nur hier so schlaksig hoch wächst. Um dann ihre bescheuert langen und schaukelnden Blütenstengel sonstwohin zu drapieren. WIESO?

Aber ich will mich mit ihr nicht streiten. Nur ein bisschen. Grummel.

Ein zu trockener Winter

Schade um die Waldrebe

Der Kater seufzt.

Wollte mich im Kühlschrank verstecken. Aber das Drecks-WLAN kommt nicht durch …, irgendwas ist immer. (Unbekannter Kater, dem der Sommer zu heiß ist)

Ihr hat der trockene Winter nichts ausgemacht: die inzwischen 12 Meter hohe Kiwi. Sie blüht und gedeiht.

Während die prächtige aber empfindliche Flachwurzlerin Clematis, die es im Hof seit mindestens 15 Jahren gibt, während des Winters restlos verdorrt ist.

Im ersten Bild mittendrin das alte Nest der Grünfinken vom letzten Jahr, als sie noch grünte und blühte. Heuer waren auch Grünfinken da und wollten ein Nest bauen. Doch sie flogen wieder weg, als sie sahen, dass sie kein Laub mehr vor den gierigen Blicken der Rabenkrähen schützen wird.

Im zweiten Bild das dicke Geflecht ihres Stamms bevor sie sich in die Höhe schraubte. † Mitte Juni 2023.

Die Orange-farbenen Blüten, die über das Verdorrte ranken, gehören zur eher niedrigen Strauch-Rose ‚Lady Of Shalott’, der es mit einem Mal gefiel, mit einem einzigen Trieb nach oben zu steigen.

Was lange währt

Bitterlinge jetzt wieder zuhause im Teich

Der Kater bloggt.

Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne. Chinesisches Sprichwort

Seit Dezember im Becken in meinem Büro. Und endlich wieder im Teich. Ein Foto der Gang (11 Stück), als sie für eine halbe Stunde im Übergangsbehälter herumpaddelten:

Drüber ein Design-Segel, das mich ganz schön was gekostet hat. Es ist schon allein deswegen notwendig, weil wir – suprise! – Klimawandel haben. Und die Tage heißer und heißer werden. Da braucht es wirksame Abschattung, sonst kocht das Wasser, wird zur Jauche, erstickt die Fische und lässt die Wasserpflanzen absterben. Algenüberschuss, Stickstoff, Sauerstoffmangel, Ammoniak, Nitrit.

Murr hat dazu gar keine Meinung – würde ungeniert nach ihnen angeln. Fischstäbchen aus ihnen machen.

Das einzig Beständige in diesen Zeiten …

Merlin – und die Farbe des Rittersporns

… ist der Wandel.

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Heraklit von Ephesus, 535-475 v. Chr.

Der Kater bloggt.

Rittersporn ‚Merlin‘ (Foersterzüchtung). Wie er letztes Jahr war: https://www.allgaeustauden.de/Stauden/Stauden-von-A-Z/Delphinium-Rittersporn/Delphinium-Elatum-Hybriden/Delphinium-Elatum-Hybride-Merlin-Hoher-Rittersporn::11231.html

Der Wandel. Wie er jetzt ist: Als er letztes Jahr vom Echten Mehltau heimgesucht wurde, hat er sich – ehemals Azur-hellblau mit weißer Biene – im Innenhof zurück zu seinen Ursprüngen besonnen. Und wurde wieder klassisch dunkelst-blau. Der Schmock.

So hellblau war er mal, nur mit weißer Biene.


Kater Merlin.

Als Kitten schwarz – o.k. als er klein war Ghost-gestreift-schwarz – heute immer noch dunkelst-samtschwarz. Mit Bienen hat er‘s auch nicht so. Auch nicht in Zeiten des Wandels.Mit dem ‚Wann gibts endlich Essen, sonst hol ich mir die Maus, die da unten raschelt‘-Blick.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2024 Freitag! Logbuch

Theme von Anders NorénHoch ↑