Freitag! Logbuch

Bewirtschaftet von Vroni und Wolf

L’important, c’est la Dose

Am 31. März wird in der Ukraine gewählt oder was sie in der Ukraine halt so unter Wählen verstehen. Die Ukraine, das ist das fucking größte Land von Europa. Da liegen Lemberg und Tschernowitz (und -byl), ohne die der deutschen Kultur, als sie noch was getaugt hat, einiges fehlen würde. Sie verschweigen taktvoll, dass Russisch ein reduzierter ukrainischer Dialekt ist, und sie haben Gogol, Bulgakow und Los Colorados. Und Ljuteniza.

“Das wär vvor dreißig Jahren auch noch nicht möglich gewesen”, sag ich, “kolonialistische Sandwichgurken und ukrainisches Ljuteniza im selben Essen zu verwenden.”

“Bin ich mal neugierig”, meint Vroni, “wann es möglich sein wird, das zu essen.”

Sandwichgurken in Scheiben mit Pempo Ljuteniza

Bild: Sandwichgurken in Scheiben + Pempo Ljuteniza. Können Sie haben. Das Bild, mein ich jetzt.

Amerikanisch-ukrainische Allianz: Madonna featuring Gogol Bordello: La Isla Bonita, 2007. Voraussichtlich wird es möglich sein, Madonna mitanzuhören, wenn sie mal ein bissel Gitarre lernt und sich auf die Volksmusik ihres Landes (das wäre das stolze Michigan) besinnt.:

3 Kommentare

  1. Hallo,

    ist hier etwas aus Bulgarien in die Ukraine versetzt worden oder habe ich da eine Wissenslücke?

    Viele Grüße

    Mario

    • Wikipedia kennt das Zeug tatsächlich als “bulgarisch, serbisch, mazedonisch, bosnisch, kroatisch und rumänisch”.in meinem zuständigen türkischen Cavusoglu-Markt war da ein Schild mit Filzstift dran: “aus Ukraine”. Kann sein, das Kyrillisch war für die nicht so richgig originalrussisch, und ich hab mich jetzt auch nicht detailliert durchs 2-Punkt-Gedruckte gelesen. Skandal, das würde mir den ganzen Aufbau ruinieren…

  2. Hallo nochmals,

    vielleicht wollten die für den zuständigen türkischen Markt zuständigen Betreiber auch nur herausfinden, wer ihrer Kundschaft wie zur Ukraine steht ;-)

    Was Wikipedia dazu meint, habe ich gar nicht nachgeschlagen. (*schäm*?)
    Ich kenne Лютеница von ehemaligen bulgarischen Kollegen.

    Interessant ist auch, dass auf eindeutig russischen Webseiten nicht immer von Болгарская Лютеница geschrieben wird. Immerhin von классическая Лютеница.
    Das scheint also durchaus zumindest in Russland angekommen zu sein.

    Den Aufbau zerstört das doch nicht. Hauptsache Ostblock ;-)

    Ich wünsche ein schönes Wochenende

    Mario

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