Bewirtschaftet von Vroni und Wolf

Kategorie: Die dunkle Seite (Seite 1 von 2)

Ohoho-ho lalala

Das unsägliche, um nicht zu sagen: in den postmodernen Versionen brunzdumme Donaulied hatte ich nicht mal in meiner aktiven Lagerfeuerzeit im Repertoire-Ordner stehen, weil das selbst mir zu flach war. Heute kann man eine Online-Petition namens Bierzeltsexismus Aktion gegen das Donaulied unterzeichnen, damit der Unfug nicht mehr öffentlich aufgeführt werden darf. Wenn es einen durchaus dazu drängt, kann man auch eine Online-Petition namens Rettet das Donaulied unterzeichnen, damit der Unfug aus lauter Tradition doch weiterhin öffentlich aufgeführt werden darf, aber den Link können Sie selber suchen.

Angeblich waren seit “vor 1828” Versionen mit bis zu 24 Strophen in Umlauf, gern aus der Sicht eines Mädchens, das ihren Geliebten sucht. Ursprünge sind begründbar aus einer ähnlich lautenden Singspiel-Arie aus dem Donauweibchen von Ferdinand Kauer 1790; mithin wäre es der Definition nach kein Volkslied, allenfalls ein verderbter Gassenhauer. Die volkstümlicher Weise leichtfertig gut geheißene, ja heldenhaft gesehene Vergewaltigung wurde erst nach 1945 in die Texte getragen, ein virulenter Bierzelthit wurde der Liedtypus aus männlicher Perspektive nach 1970. Eine gängige Einspielung von Mickie Krause verschleiert immerhin die die offene Vergewaltigung, die genannte Petition richtet sich gegen die gedankenlosesten, möglicherweise triggernden Versionen und wahrscheinlich aus rechtlicher Durchsetzbarkeit nur gegen die Aufführung “in Passauer Bierzelten und Kneipen”. Befürworter des traditionellen Sexismus machen geltend, der Schmarrn gehöre als Volkslied “einfach zur Bierzelt- und Kneipenstimmung” dazu.

Bedeutend wirksamer als Aufführungsvorschriften egal von welcher Seite empfinde ich die Version der Frauen-Formation die 7, die den Text nach Jahrhunderten wieder in eine weibliche Sichtweise rückt. Dass sie ausgerechnet am 4. Juni 2020 auf YouTube hochgeladen wurde, deutet auf ihre ideologische Stoßrichtung hin, was in Ordnung geht; dass dabei in der Überschrift flüchtiger Weise das “ich” ausgelassen wurde, deutet auf eine gewisse “weibliche” Verhuschtheit, was noch viel mehr in Ordnung kommen muss. Der Anfang dazu ist durch die Umdeutung und den neuen Text gemacht.

Erschütternd genug war der “Das Lied aus Sicht des Mädchens” online nicht aufzufinden, deshalb erscheint der Text unten, dem Video abgelauscht. Er kommt einem Volkslied erfreulich nahe und klingt glaubwürdig genug wie etwas, das so in Des Knaben Wunderhorn oder dem Deutschen Liederhort stehen könnte. Dabei wurde der Text für diese feministisch gedachte Gegenversion wesentlich komplexer als das vorgefundene Original gebaut: Die Strophen haben vier statt nur zwei Verse, die handlungstragenden Inhalt — also mehr als das berüchtigte “Ohoho-ho lalala” — vermitteln; dazu wurde ein Refrain eingeschaltet, der aus der Strophenmelodie ausbricht und inhaltlich auf einer übergeordneten Ebene spielt. Das hat objektiv sehr viel mehr Substanz als der Bierzeltkracher.

Beim Nachspielen behält die Melodie auch auf Moll heruntertransponiert die üblichen drei Gitarrengriffe, also nur unverzagt zugeklampft; das obligate Solo bietet sich auf Mundharmonika an, gern vom selben Aufführenden mit Bob-Dylan-Ständer. Das offizielle Cello-Solo aus dem Video, vermutlich erfunden und vorgetragen von Lena Kranjc, wird voraussichtlich wieder nicht zur Mutter aller Cello-Soli ausgerufen, sollte es aber.

Auf gegenwärtigem Stand hat die Petition von Corinna Schütz schon gewonnen. Das ist schön, aber für die Praxis gar nicht so erheblich: Keine Bierzeltunterhaltung, die eine gewisse Reststimmung aufrechtzuerhalten strebt, wird das Zeug je wieder spielen können. Das haben, hoch sollen sie leben, Corinna Schütz, Maria Voss und Lena Kranjc geschafft.

——— die 7:

Einst ging ich am Ufer der Donau entlang

Text: Maria Voss; Musik: Lena Kranjc, Maria Voss, 2020:

1.: Einst ging ich am Ufer der Donau entlang,
ohoho-ho lalala.
Der Fluss und sein Rauschen ein kraftvoller Klang,
ohoho-ho lalala.
Die Sonne so freundlich, das Gras satt und dicht,
||: ich legte mich hin, eilig, hatt’ ich es nicht. :||

2.: Ich schloss meine Augen und sanft schlief ich ein,
ohoho-ho lalala.
Versäumend und träumend, so muss Urlaub sein,
ohoho-ho lalala.
Ein Schatten jeoch störte kalt meinen Schlaf,
||: ich regte mich nicht, weil mich sein Blick traf. :||

Refrain: Lass die Gläser klingen, die Burschen singen,
aus voller Brust klingt ein Lied.
Lass die Mädchen sich wiegen, im Takt sich verbiegen,
feuchtfröhlich tönet das Lied.

[Cello-Solo.]

3.: Er lächelte zynisch, erstarrt lag ich dort,
ohoho-ho lalala.
Er strich sich durchs Haar und dann war er fort,
ohoho-ho lalala.
Der Fluss rauscht vorbei, doch ich höre ihn nicht,
es kreischt in mir, meine Seele zerbricht.

Refrain: Lass die Gläser klingen, die Burschen singen,
aus voller Brust klingt ein Lied.
Lass die Mädchen sich wiegen, im Takt sich verbiegen,
feuchtfröhlich tönet das Lied.

Noch ein Wort an die Traditionalisten, die kein traditionelles Volkslied von einer weitertradierten Unsitte unterscheiden können: Bei den rüden, sexistischen Versionen der unbesonnenen 1980er Jahre konnte ich öfters einen kumpelhaften Anerkennungserfolg mit der letzten Strophe einheimsen:

Da hast du fünf Mark und nun scher dich hier raus,
ohoho-ho lalala,
und wasch dir die Klitsche mit Schmierseife aus,
ohoho-ho lalala.

Aber von mir habt ihr das nicht, ihr Anfänger.

Ois ned so einfach: die gemeine Wollmaus mus, muris m.

Der Kater, der Männer-Staubsauger und die Ecken

Der Kater bloggt.

 

Haushaltstipp: Fettflecken verschwinden völlig, wenn man sie mit Öl überpinselt.

Kalenderspruch. Nicht überliefert, ob Kalenderspruch in Housekeeping-Magazinen.

 

Große Machosauger saugen gut. Aber die kleinen kennen die Ecken.

Spruch vom Kater

 

‘tagloehner’ (SPON) bekam für diese Aussage lobende Klicks:

“Frauen mögen nicht, wie Männer Haushalt führen. Sie wollen, dass Mann Haushalt wie Frau führt.”

Dazu ein Film, bei dem sich der Kater vor Lachen weggeschmissen habe:

Klar wollen Frauen keine “männliche” Haushaltsführung wie in diesem Video.

a) Denn Socken werden hier zusammen mit Fein- und Kochwäsche unsortiert und gemeinsam in die Riesenmaschine geschüttet.

b) Sein Monsterkraft-Saugtraktor fährt im Film nur verspielt wie im Kinderkarussell in Kreis herum, er wird nie in den Ecken saugen, geschweige denn hinkommen.

Unters Sofa oder Bett schon gar nicht.

;-)

 

Sicher putzen nicht alle Männer so, doch als Kater habe ich es so das eine oder andere Mal schon gesehen ;-)

 

Gruß

Der Kater,

der sich immer noch den Bauch hält vor Lachen.
In den Ecken unterm Bett lauernd, nach den zahlreichen Wollmäusen jagend, die trotz Kleinsauger (der kommt auch nirgendwo recht hin: zu kurzes Saugrohr) und trotz Macho-Technik ‘Kraft mal Weg’ und trotz weiblicher Feinputzungen seit Äonen drunter liegen.

 

Der nahende Hitzesommer - zwischen Müllvermeidung und Klimakrise

Reise ans Ende der Nacht

Unmaßgebliche, nächtliche Reflektionen eines Katers

 

Auf den Impfstoff gegen das neue Coronavirus müssen wir vielleicht noch ein Jahr warten, sagen die Wissenschaftler. Der “Impfstoff” gegen die Klimaerhitzung ist längst bekannt. Wir sollten ihn endlich auch intensiver einsetzen.
Franz Alt, Mai 2020

 

Während …

andere in Zeiten von Corona versuchen, Bars und Nightclubs wieder zu eröffnen und daran verzweifeln (ich fühle mit ihnen, ich liebte in meinen besten Jahren das Club-Remmidemmi, das Eating out & Getting drunk war mein liebstes), scheitere ich als gesetzter Kater am schlichten Online-Kauf eines Sonnenschirms gegen die zunehmende Hitze am Teich. Welche schlimm ist für Wassertier, Pflanze und Wasser. Algenzuwachs, Sauerstoffmangel, umkippen des Biotops, all das.

 

Mission impossible

Leider haben neue Schirme neuerdings 38 mm Stockdurchmesser. Alle. Bis auf einen einzigen Sonnenschirm der famosen Firma DOPPLER, der mir von seinem Schirmdurchmesser her zu klein vorkommt. Um den Teich, um das Teichwasser zu kühlen, abzudecken.

Pfft. Wer schmeißt schon den schweren Schirmständer weg. Und wer kauft neue, wenn er schon welche hat.

 

 


Im Teich: der Bitterling, gefährdet.

 

Ist das Problem nur eins für Kater mit Hang zu Fisch oder kann mans vergessen.

Ich weiß es nicht.

 

Das Klimaproblem ist trotz Corona nun mal da.

Der T. riet mir, wegen des Klimawandels sogar den Teich zu zuschütten  wegzutun.

Und stattdessen doch schöne Blumen dahin zu pflanzen. In Vernachlässigung der Tatsache, dass durch Klimastress auch Blumen und Sträucher mehr Pflege brauchen. Also ‘Aufwand’ sind. Glaubt T., dass Hitzestress bei Blumen keine Mehrarbeit macht im Vergleich zu *normalen’ Jahren?

Ich nicht.

Ich sehe Jahr für Jahr, dass sie mehr Schädlinge bekommen. Die Blumen leiden sehr. Es wird schwieriger, das hinzukriegen, wenn man das bio machen will. Bald gibts beim Dehner nur noch kindsgroße Gartenkakteen für die Frühjahrssaison.

 

Gruß

Der Kater

Bin aber trotzdem froh: Die betonierten Innenhöfe nebenan hat man nicht einmal grün angestrichen.

 

 

 

Wir sind nur die Opfer des Kapitalismus

Muss man auch mal draufkommen: Erst öffnen die Indoor-Spielplätze, danach dann die Waldkindergärten für besserverdienende Waldorf-Aspiranten, dann die Kindertagesstätten, vulgo Kitas, für Kassenpatienten. Versteh ich nicht, aber meine Generation wurde auch noch ohne Kindersitz im Auto transportiert, und wenn einer angemerkt hätte, dass Rauchen von Zigaretten in einem Kraftfahrzeug mit geschlossenen Fenstern eher so mittelgesund ist, hätte er sich eine eingefangen, dass er durch dasselbe geschlossene Autofenster geschossen wäre. Ein Verhalten, für das einen heutigentags das Jugendamt umgehend mit Blaulicht aus dem Verkehr ziehen und mit dem Narkosegewehr unschädlich machen würde, aber mit vergleichbarem Effekt.

Demokratie bedeutet offenkundig in Zeiten des sich aufbäumenden Kapitalismus, dass die Leute möglichst zügig wieder Zugang zu staatlich finanzierten Automobilen erhalten, weil die Autoindustrie sich irgendwie das Image erhalten konnte, wirtschaftlich sinnvoll zu sein. Bisher haben sämtliche Anti-Corona-Maßnahmen ein allenthalben so genanntes “Loch” von 100 Milliarden Unterweltdrachmen, nein: Euro gerissen. Zum Vergleich: Das sind ungefähr 7 Prozent von den Gesamtausgaben des Bundes. Mir kommen die Tränen. Soweit ich beobachten konnte, war zu keinem Zeitpunkt Strom, Wasser oder das, womit sich Deutschland anstatt eines Internets behilft, abgestellt und die Leute greinen nach ihren demokratischen Freiheiten, als hätten sie sich drei Jahre lang in einem Luftschutzkeller von ihren eigenen Zehennägeln ernährt.

Noch weiter zurück in der Zeit: Dafür hat sich mein Urururgroßvater anno 1848 an die Gaslaterne knüpfen lassen.

Soundtrack: Die Ärzte: Opfer, aus: Planet Punk, 1995
live aus: Die Band, die sie Pferd nannten, 2004,
weil die Videoverzerrung in diesem einen Falle recht stylish gespenstisch rüberkommt und man in wenigen Wochen gar zu gern an die alte Weltordnung ohne Abstandsgebot zurückdenken wird:

Es kommt nur auf den Standpunkt an, von dem man sowas sieht:
Denk an die Rendite, denk an den Profit.

Traueranzeige

Käthchen, du dummer kleiner Fisch

Der Kater bloggt.

 

Du musst schnell leben; der Tod kommt früh. James Dean

 

17. April 2020, Todeszeitpunkt 18:00 Uhr. Käthchen, der aus dem Winterteich gerettete kleine Überbleibsel-Fisch des 21 Fisch-starken Schwarms Bitterlinge, ist nicht mehr.

Muss gestern am frühen Abend aus ihrer extra hergerichteten 4-Liter-Bowl Quarantäne gesprungen sein, obwohl die mit einem Gitter bedeckt war.

Hab’ das kleine Fischmädchen nirgendwo mehr gefunden. Die Abdeckung war noch fest drauf. Vermute einen der anderen Kater, der sie dann auf dem Boden zappelnd gefunden und gefressen hat …

 

Armes Käthchen. Hat als eigentliches Gruppentier den ganzen Winter so einsam leben müssen und dann das.

 

Schwimm in Peace, kleines Fischmädchen. Du kleiner Survivor, du hast es verdient!

 

 

 

So schnell geht’s

Vor der Kneipe
gönnt sich der
Home Office Agent,
der eigentlich noch
den Zusammenbruch verwalten
muss, ein Weißbier,
lässt sich die
Atemmaske auf die
Brust baumeln, reibt
sich die Augen
und raucht eine.

Soundtrack: Nachdem Son of the Velvet Rat: I Will Survive, aus:
Reaper, 2013 (am besten live in der Wiener Sargfabrik, 26. April 2018) nicht verfügbar ist:
derselbe featuring Lucinda Williams: White Patch of Canvas,
aus: Red Chamber Music, 2011:

Coronavirus revisited

4 Wochen zu spät. Wir gehen den italienischen Weg, das ist sicher.

Der Kater bloggt.

 

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Michail Gorbatschow, der damals mächtigste Mann jenseits des Eisernen Vorhangs, mit dem politischen Konzept „Glasnost und Perestroika“. Er strebte das gemeinsame Haus Europa” an – mit einer tiefgreifenden Erneuerung der westlichen Strukturen, Institutionen und Denkweisen.

 

 

Was jetzt von den Verantwortlichen als alternativlos und verantwortungsvoll gepriesen wird, dieser Flickerlteppich-Föderal-Lockdown kommt als Aktion genau 4 Wochen zu spät.

Die in einer einzigen Woche dramatisch fünffach gestiegenen  Infektionszahlen sprechen für sich. Wir hätten spätestens am 25. Februar so handeln sollen. Es ist leider vorbei.

Es stört aber auch keinen, dass die Chance vorbei ist. Keiner stürzt sich in die Isar oder läuft mit einem Plakat durch die Straßen “Das Ende ist nah”. Was berechtigt wäre. Das ist es aber. In wiederum 2 Wochen werden eure Turnhallen gefüllt sein mit Betten vor Leuten mit Atemnot, die nicht mehr in die Krankenhäuser passen, weil diese jetzt schon ohne eure Coronafälle voll sind.

Ihr werdet noch an diesen Satz denken.

Und die Hipster des Glockenbachviertels sind jung, halten sich aufgrund ihrer Jugend für unverletzlich, sitzen immer noch dicht an dicht in ihren Kneipen und labern. Denn sie verstehen vor lauter Gnocchi, Penne all’arrabbiata und bella ciao ciao ciao nicht das wirklich wichtige Italienisch “Stare a casa!”: Zuhause bleiben!

Warum macht keiner die Virenschleuder Kneipen zu?

Das P1 kann es doch auch.

 

Countries with largest increase in cases   Stand 13. März 2020

 

“Doktor Schnabel von Rom” (“Doctor Beak from Rome”), engraving, Rome 1656. Physician attire for protection from the Bubonic plague or Black death. I. Columbina (Zeichner), Paul Fürst (Kupferstecher) / Public domain

 

Passt gut auf euch auf!
Der Kater, der 9 Leben hat. 8 mehr als ihr.

 

 

Coronavirus revisited. Oder als der Kater neu über den Kühlschrank nachdachte.

Kaminkehrer-Befall und die Kühlschrank-Chinchillas

Der Kater bloggt.

 

Frühling ist die schöne Jahreszeit, in der der Winterschlaf aufhört und die Frühjahrsmüdigkeit beginnt.

Emanuel Geibel

 

Der Frühblüher Winterling in unserem WEG-Garten unter frischem Schnee-Zylinderhut

Die Katerbrüder Murr und Merlin im Vorfrühling – zwecks der besseren Sichtbarkeit jeder mit seinem in China gefertigten Hunde-Leuchtband

 

Wie jedes Jahr im Frühling kommt bei uns als Frühlingsankünder nicht der schwarze Star mit seiner geperlten Brust – schön wär’s *mit den Zähnchen gierig klapper*. Nein, der Kaminkera. Mit Zylinder (diesmal echt wirklich mit). Der tirilliert gemeinhin neda.

(Transl.: Kaminkehrer). Im sehr frühem Frühjahr.

Wie jedes Jahr mögen wir Kater es nicht, wenn früh um sieben Stiefeltritte von Schwarzgekleideten durch die Wohnung klappern. Könnt sonst was sein, SS oder SEK, KPdSU oder KPCH. Suchen ein sehr! entferntes Körbchen auf.

Um so netter dann der endlich Erschienene. Blutjung und ein hübscher junger Mann, mit Zylinder auf und Handschlag (Corona-Alarm! aber bringt Glück) und aus Straubing aber um Elfe erst. Weil er – im Unterschied zu den vorigen Kamin-Schwarzkünstlern – die Eigenheit pflegte, anders als sie in den oberen Stockwerken anzufangen. Zwengs der Übersichtlichkeit, sagt er. Ein verhinderter Pilot vermutlich. Wir wohnen ganz unten.

Und warteten uns den Wolf. Die Öfen bullerten seit vier Stunden, weil sie zu diesem Behufe an sein müssen. Die Hitze in der Wohnung näherte sich Beduinen-Bedingungen. Die Öfen warteten so seit sieben ihrer Wartung.

Mit Zylinder auf kam er. Um elfe. Mei.

Das Katzvolk, mein Bruder also und ich, hat sich schwer versteckt. Das tut es immer, wenn Schwarzröcke die Wohnung stürmen. Sowas geht gar nicht.

Katz-Normalmodus. Ergebnis: Unser Schwedenkaminofen hat etwas zuviel ppm (Frauchen hat beim Schwedenofen vergessen, auch bei ihm die Druckluftdose ins Brennerbett zu halten, echt blöd). Dafür hatte der Niederländer die perfekten Werte. Bei dem hat sie’s gemacht, das verstehe wer will. Der Franzose steht am besten da, wird auch kaum beheizt. Der tut also eh nix, beißt net amal. Kunststück.

Der altgediente Vaillant-Durchlauferhitzer hatte das Problem, dass ihm seit Jahren der Wasserdurchflussknopf abgebrochen ist. Wolfemann ist verdächtig. Der hat immer zuviel Kraft.

Der abgebrochene Knopf war die Jahre aber nie ein Thema, Wasserdurchfluss so what. Diesmal hatte aber das Folgen in der Gehäuse-Wiederanbring-Physik.

Denn der zweite große Knopf weiter oben zum Flamme Einstellen war diesmal nur schlabberig anzubringen. Vorher hing er bombenfest. Alles, auch das Gehäuse hing nach der Kaminkera-Abhängung schräg und schlabberig herum. Shabby chic. Weil das Wasserdurchflussknöppi das Gehäuse nicht mehr fixierte. Sagte er. Weil er das komplette Gehäuse abgenommen und wieder draufgeknetet hat. Warum die Kaminkera immer das ganze Gehäuse abnehmen und erneut in die Führung reinschurigeln, versteht kein Kater nicht. Denn das Loch zum Messen ist im Ofenrohr weiter oben, hombres. Und genau da rein und nur da rein müssen die ihr teuer CO- und CO2-Messgerät halten.

Aber ich bin nur der Kater.

Jedenfalls hat Frauchen, als sie erfrischt nach des Kaminkeras Verschwinden am Flammenknopf rumdrehte, einen entscheidenden Fehler gemacht: Sie hielt ihn nicht fest. Den Knopf, nicht den Kaminkera.

So hüpfte das Chinateil mit einem dünnen Klirr auf die vermutlich ebenfalls in China gefertigten Villeroy & Boch-Teller und dann mit einem eleganten Schwung verächtlich hinter den China-Kühlschrank. Einfallswinkel istgleich Ausfallswinkel. Alles a bisserl Ding.

Das Billard-erprobte Frauchen konnte nur gelähmt zuschauen, aber nix machen. So schnell ging das.

Etzat ist der Flammenknopf unten hinterm Kühlschrank. Im Wollmaus- naja Chinchill-Staub vermutlich und macht ein sehr langes Sabattical.

 

Gruß
Der Kater

Ich komm auch nicht hintern Kühlschrank.
Bin beschäftigt, vorne die Tür aufzukriegen, hombre.

 

 

Coronavirus revisited

Resta a casa!

Bleibt zuhause!

Der Kater bloggt.

Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.

Blaise Pascal, französischer Mathematiker, Physiker, Literat und christlicher Philosoph

 

Prof Dr. Kekulé und Prof Dr. Drosten sagen: Wir müssen handeln. Jetzt. https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

In diesen 2 Wochen. Sonst geht es uns wie Italien.

 

Die Darstellung des Todes in einer französischen Zeitung 1912 in einer Cholera-Epidemie.

 

Wenn die schläfrige Regierung nicht handelt, dann müssen wir es tun: Bleiben wir zuhause! Streichen wir Kneipe, Disco, Bar, Musikevent, Fussball.

Einfach streichen. Für mind. 6 Wochen.

 

Wenn wir das nicht tun, streicht uns jemand anders – aus.

 

Passt auf euch auf. Alles Gute!
Der Kater, Realismus-Experte

 

 

COVID-19

Beim ersten zarten Halskratzen mehr Viren im Rachen als bei der Influenza

Der Kater bloggt.

 

 

“So viel Virus sieht man selten, nicht einmal bei der Influenza”

Prof. Dr. Christian Drosten, Viruloge, Charité Berlin

https://www.tagesspiegel.de/wissen/warum-covid-19-ansteckender-ist-als-sars-enorme-mengen-virus-im-oberen-rachenbereich/25588526.html?utm_source=pocket-newtab

 

Was heißt das

Das heißt: 1-2 Meter Abstand halten ist bei COVID-19 nicht ausreichend. Denn allein mit feuchter Aussprache können die Viren geballt den ausgelobten Meter überbieten. Noch schlimmer: Die Mathematik des Niesens

 

Auch die jetzt überfall verkündete Heilige Händewaschregel

Du bist vielleicht schon angesteckt, während du dich noch wäschst. Aber wasch dich weiter, man kann nie wissen ;-).

 

Prof Dr. Drosten sagt sehr klar, was Sache ist: “So viel Virus sieht man selten, nicht einmal bei der Influenza.”

Doch es ist nicht jedem sofort klar, was es im Alltag der Angestellten, Doppelverdiener und Hausfrauen konkret heißt. Das will ich nachholen.

 

Superinfektiös zu sein beim ersten Halskratzen, das heißt konkret:

Man muss sofort zuhause bleiben, sobald man das erste Halskratzen merkt. Nicht zur Arbeit gehen, nicht mehr unter Leute gehen. Weil man mit dieser Menge Virus, andere Menschen allein mit Reden anstecken kann. Es braucht kein Niesen und kein Husten. Die meisten ignorieren das erste Halskratzen, gehen mit braver Angestelltenergebenheit leider immer noch zur Arbeit, erst nach einem oder zwei Tagen zum Arzt. Wenn es halt nachts nicht mehr weggegangen ist.

Diese Zeiten sind vorbei.

Undurchführbar? Diese Frage stellt sich nicht: Wir können uns diese infektiöse Bürokratie gar nicht mehr leisten!

 

Wie soll das funktionieren? Geht doch nicht!

Es wird gehen und es muss. Denn COVID-19 wird jetzt bleiben. Die Durchseuchung ist laut Experten nicht mehr aufzuhalten. Die pragmatische Lösung fürs Zuhausebleiben und dennoch krankschreiben-Lassen ist die IT: Ab sofort zuhause bleiben, direkt ins Home-Office – und dann digitale Krankschreibung per ärztlicher Ordination per Skype. Nur Leute, die nicht nachgedacht haben schleppen sich noch körperlich zum Arzt, gefährden ihn, sein Team unnötig und spielen dort Virenkarussell mit den anderen Patienten.

Denn auch ein Arzt will und muss gesund bleiben. Er darf sich nicht von deiner feuchten Aussprache oder deinem Räuspern in das Intensivbett hinein treiben lassen. Er hat Verantwortung für weitere Patienten. Nicht nur für dich.

 

Gruß
Der Kater

Wir sind seit dieser News endgültig am Arsch, aber es muss ja weitergehen: Nur die Harten kommen in den Garten.

 

Intensives Erlebnis

Der Kater bloggt.

 

“Wir haben es schon alle getan.”

Heiko Breitsohl, Abteilung für Personal, Führung und Organisation an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

https://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeit-job-krank-grippe-chef-home-office-1.4797985

 

Als ich einmal jemanden auf die Intensivstation gebracht hab.

Einst bekam ich eine drei Monate lange Anstellung als Werkstudent bei SIEMENS. Werkstudent in diesem Unternehmen sein zu dürfen war damals für uns ein Volltreffer. Da das Gehalt sehr ansehnlich war. Ich war sehr glücklich darüber.

Es hat andere Jobs in den Semesterferien weit hinter sich gelassen. Und vor allem diesen einen verzweifelten Job, vom Arbeitsamt vermittelt. Aus dem ich nach der ersten Woche als Topos ‘Student, komma arbeitsscheu’ rausflog. Mit wehenden Schnurrhaaren. Weil ich krank war.

 

Die Abteilung war klein.

Der Chef war ein Vatertyp, dem es sichtbar Freude machte, mir die Dinge beizubringen. Statt mich am Kopierer verhungern zu lassen.

Eines Tages merkte ich in der Früh beim Aufstehen, dass eine fiese Erkältung im Anmarsch ist. Die Nase war rot und ich hatte Temperatur. Ich dachte einige Minuten nach, was ich machen soll. Am liebsten wäre ich im Bett liegen geblieben. Doch dann erinnerte ich mich an den demütigenden Rauswurf und vor allem an den Vermieter und fuhr zu SIEMENS.

Ich fuhr mit Rotz und glühender Rübe auch am darauf folgenden Morgen zu SIEMENS und am nächsten auch.

 

Am übernächsten Tag war mein Chef nicht mehr da.

Ich fragte nach, wo er denn sei und bekam nur die Antwort, er wäre krank.

Ich arbeitete solo vor mich hin, es war fad – es gab keinen mehr, der mich betreute. Es war ohne ihn freudlos und ohne Inspiration. Die Stunden vergingen zäh.

 

Ich bekam ihn nie mehr zu sehen.

Die bestbezahlten Werkstudentenmonate waren fast rum, da sagte man mir im Sekretariat erst, er wäre auf Intensivstation gewesen und danach lange in ReHa. Schwere Komplikationen bei Grippe und Diabetes: Lungenentzündung und das Herz.

 

Ich hatte nie wieder einen solchen Chef.

Ich schämte mich noch Jahre später, dass ich an der Intensivstation schuld war.

 

Ich habe es seither nie mehr getan.

 

 

Moderne Gedanken eines Katers zu zwei großen Plagen unserer Zeit

Der Kater bloggt.

Die Katze gibt vor, zu schlafen, um desto klarer sehen zu können …
François-René de Chateaubriand (1768 – 1848), François-René, vicomte de Chateaubriand, französischer Schriftsteller der Frühromantik

 

1. Das ängstliche WIE-WIRKE-ICH-AUF-ANDERE
2. Das narzisstische ICH-ICH-ICH

Die Tiefenentspanntheit der Katze ist sprichwörtlich. Sie kann deswegen entspannt sein, weil sie bereits seit ihrer Geburt ein wunderbares Wesen ist. Und sich nicht ständig noch verbessern muss.

Sie ist gut und gut genug. Sie genügt sich, sie genügt anderen so wie sie ist. Ihre Ausstrahlungskraft kommt davon, dass sie nicht ständig wissen will, wie sie auf andere wirkt. Es ist ihr egal. Das ist ihr Geheimnis.

Kater Murr vor Baum

 

Anders der Mensch.

Ängstlich darauf bedacht, ob er alles richtig macht und wie er auf andere wirkt, damit er endlich geliebt wird, bringt er sich um zahlreiche Vergnügen. Und vergeudet seine Lebenszeit.

 

Die erste große moderne Plage ist daher diese Ich-Ängstlichkeit. Sie ist die verbreiteste Plage.

Einst in der Kindheit akribisch von den Eltern eingebläut bekommen (“Du kriegst erst dann ein Eis = Wir mögen dich erst dann wieder, wenn du tust was wir sagen = keine Kommafehler mehr im Aufsatz hast”).

Später hat sich das verselbständigt. Ängstlich darauf bedacht, ob sie alles richtig gemacht haben, wirken diese innen drin ungeliebten Kinder später im Leben blass, unentspannt, pingelig, besserwisserisch. Zuhause und im Job. Sie glauben, dass sie nur geliebt werden, wenn sie nur noch ein wenig geschickter und fleißiger wirken.

Mit dieser Konditionierung versehen, geraten sie in den Burn-out. Manche geraten in mehrere Burn-outs. Es ist es ihnen unmöglich, ein herrliches Leben wie die Katze zu führen. Die sich genau wie sie jetzt gerade ist geliebt fühlen darf.

Die Katze ist absolut nicht schlampig, sondern sogar perfekt in ihrem Job (Mäusejagd). Sie ist dabei so mühelos perfekt, dass sie es sich leisten kann, zuvor selbstvergessen mit der Maus zu spielen.

Ein Angstler wird vermutlich nie kapieren, wie es geht, selbstvergessen Katze zu sein und Mäuse dennoch das Fürchten zu lehren. Stur, dumpf arbeitet er sich mit seinem Angst-getriebenen WIE-WIRKE-ICH-AUF-ANDERE in den Burn-out.

 

Die zweite große Plage ist der hochmütige Narzissmuss.

Das ist eher die Verformung der Männer. Als Kind wurden sie 30 mal am Tag übertrieben für alles Mögliche gepriesen. Später als Erwachsene sind solche Egozentriker in hochmütigem, selbstverliebtem ICH-ICH-ICH 24 Stunden am Tag von sich super überzeugt. Sehen auf andere herunter und gehen der Welt auf den Keks.

 

Eine Katze ist nie ängstlich auf ihre Wirkung bedacht, sie ist aber auch nicht narzisstisch.

Denn sie sieht nie auf andere herab. Allerdings auch nicht auf andere hinauf. Sie geht seit Geburt ordentlich und ohne großen Lob-Rummel um ihre Person auf ihr Klo und respektiert die Maus. Denn: Eine Maus kann durchaus empfindlich zurückbeißen.

Um großzügig zusammenzufassen, als Kater will man ja keine längliche Doktorarbeit verfassen mit pedantischen Fußnötchen hier und perfektionistischen Einlassungen und Definitionen dort:

 

Die meisten Menschtiere leiden heute entweder unter der um sich selbst kreisenden Angst oder an der hochmütigen ICH-ICH-ICH-Krankheit.

So werden Sie nie Katze.

 

Gruß
der Kater

Im nächsten Beitrag in einer Woche verrate ich Ihnen, wie man dieses ängstliche um sich selbst Kreisen los wird. Denn ich mache jetzt mal Schluss mit Schreiben. Für meine ausgiebige Fellpflege und um danach sehr lange Nickerchen zu machen. Es ist mir egal, ob das jetzt unvollständig oder phlegmatisch oder irgendwie negativ auf Sie wirkt. Es ist mir egal, wie schnell Sie die Auflösung wollen. Wegen Ihnen mache ich mir jetzt keinen Stress, ciaoi. Sie kommen schon, wetten.

 

Für die Perfektionisten, die genauer wissen wollen was neurotischer Perfektionissimus ist. Wie Faust in Auge quasi: der Bonelli

 

 

KI, Moderne Intelligenz und Hiob

Der Kater bloggt mal wieder.
Vorwarnung: Nachweihnachtlicher Blues, weil der Frühling noch nicht da ist. Auf Deutsch: Scheißlaune.

 

Der Gescheitere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

KI

KI, was für ein Wort.

Künstliche Intelligenz also, weil die Menschheit mit ihrer schwachen Intelligenz weder einfache Tätigkeiten (Akten entklammern, Berliner Flughafen endlich fertigbauen) noch komplexere Überlegungen packt (Pullover mit Motiv stricken).

Sie packen auch den Klimawandel emotional und rational nicht und werden es nicht. Denn er liegt über Pullover mit Motiv stricken. Zum Verständnis des Klimakrise fällt ihnen merkwürdigerweise nicht der Einsatz der Künstlichen Intelligenz ein.

 

KI, also dann, die wird gehypt. Hm. Gut.

Der Kater glaubt nicht, dass die Fremdintelligenz ein Gewinn wird.

 

Er ist sich andersherum sicher, dass die KI zur Kontrolle eingesetzt werden wird. Und nicht zur Verbesserung des Lebens.

https://www.stern.de/p/plus/kolumnen/die-optimierte-menschheit—warum-ki-nicht-gluecklich-macht-9087770.html

 

 

Gruß

Der Kater

Mümmelt grad an einem “Winzer”-Glühwein. Reste von Weihnachten.

 

Meister der Stoffeligkeit – der Deutschen Werk und Ausländers Beitrag

Es bloggt der Kater.

 

Zu unserer Kultur zählt der Grobianismus. Das bisschen Höflichkeit, das wir an den Tag legen, haben vermutlich die Ausländer mitgebracht. Wir brauchen dringend mehr davon. Ferda Atamann (Spiegel)

https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/muerrische-deutsche-leitkultur-meister-der-pampigkeit-kolumne-a-1234078.html

 

ANFRAGEN AUS DER HÖLLE

Das bisschen Höflichkeit, das die Ausländer nach Meinung von Frau Ataman nach Grobian-Deutschland mitgebracht haben, nivelliert sich zur Zeit gerade. Dank des Internets? Möglich.

Schimpfen sie sich Marketing Manager und wenden sie sich an Kreative (eh nur Loser-Spacken eh …?) , dann scheint es zumindest völlig aus zu sein damit.

Diesen Brief kriegte der Kater, der so anfing und so aufhörte:

 

Hallo,
[Anrede, Name fehlt]
wir möchten ein Webrelaunch starten suchen für die Konzeption einen xxx …

….

 

[Grußformel fehlt]

Aleyna Yildiz*

Marketing Manager

* Name erfunden, um den Absender zu schützen.

 

Der Schreiber oder die Schreiberin war ansonsten des Deutschen fließend mächtig.

Erschwerend zu dem Umstand, dass der Kater bis dato derartig befremdlich Deutsches noch nie von türkischen Mitbürgern weder erwartete noch bekam: Das Briefing war ebenfalls in hervorragendem Deutsch aber inhaltlich löchrig wie ein Schweizer Käse. Also sehr deutsch.

Mit löchrigen Angaben kann der Kater fachlich einfach nichts anfangen. Zu Hülf.

Ein Budget gibt es auch nicht, aber zur Definierung desselben soll der Kater soll schon mal seine Einschätzung in Form eines Preises abliefern. Dringend, denn man beginne bereits in den nächsten Wochen.

Der Kater streicht sich die Schnurrhaare. Er gibt nach derartigen Anschreiben samt ihren dünnen Angaben nie einen Gesamtpreis ab und nicht noch für fremde Maus-Gewerke, für die er möglicherweise nicht vorgesehen ist. Auf keinen Fall beim ersten Kontakt.

Er bekam nach dem Schlürfen eines Napfs Milch seinen Blutdruck runter. Und bot – noch Milch an den Schnurren – dem Stoffelschreiber mit erlesener kätzischer Höflichkeit an, ihn beim Erstellen des Lasten-/Pflichtenhefts zu unterstützen, das es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch brauche. Denn so könne er in dieser Phase so gern er auch wolle noch keinen Preis bilden. Die Unterstützung beim Lasten-/Pflichtenheft gegen ein gewisses Honorar – bei solchen Posten üblich – und eiligst (da man ja bald anfangen wolle), versteht sich.

Erwartbar meldete sich daraufhin niemand mehr beim reflexhaft hilfsbereiten Kater.

Weil man mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Kampfangebot will. Nehme von 10 Dienstleistern den Durchschnittspreis ihrer leichtfertigen Angebote, bäng! fertig ist die Budgethöhe.

Eine telefonische Bitte um Klärung hätte sich auf meiner Seite angeboten, ja. Macht der Kater eigentlich immer bei netten Leuten.

Seine enorme Lustlosigkeit und spontane Narkolepsie angesichts der ganzen Sache ging diesmal weit über den Fakt hinaus, dass einschläfernder Winter ist und der Kamin schön bullert. Die Lustlosigkeit ging direkt kongruent mit der ihn jäh anspringenden groben Unhöflichkeit des Briefs.

 

Der Kater kennt Stoffel-Verhalten bis jetzt nur von Deutschen.

Kein Gruß, keine Anrede; nur Forderungen, keinerlei Beantwortung mehr (wer bekommt heutzutage noch Antwort auf Mails …? Sie etwa? ) oder eine pampige; immer muss alles schnell, keine einzige höfliche Frage wird gestellt nach der werten zeitlichen Verfügbarkeit des Kreativen – und es gibt kein Budget. Das sind die goldenen red flags. Richtig schön auch Anrufe früh um 7 in gebelltem Tonfall. Darunter echte Grobiane, die den höflichen Kater beschimpfen, s. o. wenn er doch ein paar Fragen oder eine Idee hat.

Muss er wohl umlernen.

 

Gruß
der Kater

Werte AfD-ler, kommentiert bitte hier erst gar nicht, weil ihr zwengs Thema Ausländer vielleicht eine Steilvorlage wittert. Es ist keine, ich schätze Türken und Türkischstämmige sehr. Es geht hier um den Einfluss der groben deutschen Sitten auf unsere normalerweise wertschätzend kommunizierenden und ausgewiesen höflichen ausländischen Mitbürger im Geschäftsleben, ganz anders herum also. Fasst euch also an den eigenen Kopf, dann wirds rund. Eure Fremdenfeindlichkeit und sprachlichen Grobheiten haben hier keinen Platz

 

Was Sie grundsätzlich vermeiden sollten, sind Hallo-Anreden ohne Namen oder mit Vor- und Nachnamen. „Hallo“ ohne Namen wirkt respektlos. „Hallo Barbara Kettl-Römer“ ist sehr unpersönlich. Im Zweifelsfall bleiben Sie lieber dabei, den Geschäftspartner mit „Sehr geehrte/r“ anzusprechen. Quelle: https://www.business-wissen.de/artikel/e-mails-immer-die-richtige-anrede-formulieren/

 

 

 

Die Menschen ändern sich nicht.
Realitäts-Check 2020

Es bloggt der Kater.

 

Ich muss völlig betäubt sein,
um die Welt zu ertragen, die wir geschaffen haben.
Wenn ich mich jetzt zurückziehe,
wenn ich hinaus in die Natur gehe und mich beruhige,
dann kann ich im meiner Welt sein.
Und wenn ich in meiner Welt bin,
dann weiß ich im tiefsten Innersten meiner Seele,
dass wir aufhören müssen, sie zu zerstören.
(Anne Wilson Schaef)

 

 

Diverse Verwandtschaftsbesuche auf dem Land, aber auch in der Stadt.

Es wird von den Gastgebern weiterhin Auto gefahren, es wird weiterhin in den Skiurlaub gefahren, man hat weiterhin zu warm geheizte Wohnungen.

Man stört sich nicht an der neu zu bauenden breiten Umgehungsstraße. Man will weiterhin in seinem im Sommer von langen Klimawandel-Dürreperioden heimgesuchten Garten tiefgrünen samtigen englischen Rasen haben (Realitätscheck: seit Jahren gelb, stark vermoost, nährstoffarm und trocken).

Man schimpft über die Kräuterwiese des Nachbarn, welche bei Westwind den Samen rüberwehen lässt und den eigenen Rasen verschandle. Man kauft weiterhin immer neue Outfits.

Über die Klimakrise wird nicht geredet. Man will sich nicht mit Problemen belasten.

Ich nehme das auf, sage nichts dazu. Wie es ist, wenn ich etwas dazu sage, weiß ich aus unschönen Teenie-Tagen.

Meine Wenigkeit fährt mit der Bahn hin und wird beim Besuch auf dem Land den Eindruck nicht los, als Bahnticketkäufer als ineffizienter Loser betrachtet zu werden. Mein Befürworten einer herrlich duftenden Kräuterwiese, ideal bei nährstoffarmen Böden, löst den leeren Blick aus, den man Hippies gegenüber pflegt wenn man auf sich hält. Man wechselt unverzüglich das Thema.

Unangenehme Stimmungen von früher klopfen bei mir an, die ich abschütteln will.

Bei Tines Grab gewesen. Die Grabfläche besteht zu 80 % aus poliertem rosa Granit, quasi ein versiegelter Steingarten. Er bietet kaum Platz für individuell Gärtnerisches. Beim letzten Mal störte mein Mitbringsel (bunt blühende Hyazinthen statt toter Schnittrosen) wohl die streng eingehaltene Trauer-Lila-Erika-Standard-Minimalgestaltung. Bringe diesmal 2 Töpfchen Christrosen mit. Für ein anderes Grab.

Wolf, der einen von zwei Besuchen auf dem Land mitgefahren ist,  freut sich, in der Bahn endlich zügig und konzentriert ein Buch gelesen zu haben.

Einer der weiß, wie man die Bahn nutzt.
Die schöne Erfahrung, dass Kräuterwiesen ein Erlebnis sind und dass Bahnfahren samt Bücherlesen kein Zeitverlust ist. Sondern das Gegenteil.

I, Yoky [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)]

Heimkommen in der Stadt fühlt sich gut an.

Gruß

Der Kater

 

Heiligabend ist: La Storia. Vor 2000 Jahren und jetzt – es hat sich nichts verändert.

Es bloggt der Kater

I have always looked on disobedience toward the oppressive as the only way to use the miracle of having been born. Oriana Fallaci († 2006)

 

Das Kind nackt, nur im Stroh, und dessen Eltern fern der Heimat ohne anständige Herberge. Was immer euer Pfarrer heut Nacht von der Kanzel predigt (bei uns ist es der Pfarrer Schießler, der nach der Christmette nachts mal Dominosteine verteilte, nett): Es ist nicht süß, es ist nicht romantisch und es ist nicht stimmungsvoll mit Lichtern.

Es ist furchtbar.

Keine der in den Kirchen aufgebauten semi-kitschigen Krippen bringt das rüber. Es ist bei diesen religiösen Aufstellungen alles malerisch, sauber, putzig, hübsch und tierlieb.

So ist es aber nicht.

Nein, auch kein abgekämpfter Zeltcamper kann mitreden, der halt mal eine Woche – was ist eine Woche –  in Regen und Matsch zeltete oder an einer irischen Bucht tagelang nach beißenden Mücken schlug. Es ist Märchenschloss dagegen.

 

Wer immer das Buch La Storia als Hobby-Italiener oder als Nichtitaliener von Elsa Morante kennt, der liest darin mit wachsender Verzweiflung,  welche inneren und äußeren Verheerungen Kriege, das Chaos und die Unmenschlichkeit für Mütter und Kinder anrichten (um das zu vervollständigen: für Soldaten natürlich genauso).

Dieses ihr berühmtestes Buch ist politisch und literarisch umstritten. La Storia stieß z. B. auf scharfe Kritik linker Rezensenten, die sich mit seinen strengen anti-Establishment-Themen auseinandersetzten, obwohl sympathischere Rezensenten sagten, es verkörpere “das ideale literarische Werk” der Desillusionierung Mitte des 20. Jahrhunderts. (Quelle: aus dem englischen Wikipedia)

Hab dieses Buch vor 16 Jahren gelesen mit Tränen in den Augen.

(Zur Zeit lese ich Celines Reise ans Ende der Nacht)

Mit wachsender Verzweiflung geht seit 2015 mein aktueller Blick gen Jemen oder zu den Lagern auf Lesbos, in denen vom Krieg traumatisierte Kinder (sie wollen sich nur noch umbringen, schlagen mit Kopf gegen die Wände und mehr) in verheerenden Zuständen leben müssen. Wer immer von: “die EU muss” oder von “Griechenland verschleppt Anträge” oder von “da sind eh nur zu 80 % junge, potenziell gewalttätige Männer” oder von “die Kinder werden doch nur Familiennachzug nach sich ziehen” redet, der ist vielleicht als Realpolitiker und staatlich im Recht – vielleicht auch nicht, der sollte sich zu welcher Fraktion er oder sie immer gehört, diesen Film einfach nur aus purer Menschlichkeit anschauen um nicht als Mensch zu scheitern. Und dann neu urteilen. Und: Parteien mit dem “C” im Logo sind mir ein Rätsel: Seid endlich Menschen! Ein Habeck ist euch Pfeffersäcken menschlich weit voraus, der Populismus-Vorwurf gegen ihn ist schnöde und billig.

Unfassbar.

 

Ich wünsche euch einen stimmungsvollen Heiligabend ohne Streit. Vergesst die Ärmsten nicht.

Der Kater

Lektüren:

 

A question of SEO

Mein Instagram-Account hat genau 0 Einträge. Deshalb lohnt er sich nicht zu verlinken. Mit meinem Instagram-Account, der so wenige Einträge hat, dass er sich nicht verlinkt zu werden lohnt, genauer: gar keinen, folge ich 18 anderen Instagram-Accounts. Diesen 18 Instagram-Accounts, denen ich folge, stehen 19 andere Instgram-Accounts gegenüber, die meisten davon mit mehreren tausend Einträgen, die ihrerseits meinem leeren Instagram-Account folgen. Nicht schlecht, so rein prozentual.

Das schaffen die wenigsten, die’s unter geldwertem SEO-Aufwand drauf anlegen. Nicht auszudenken, wenn man so eine Effizienz auf alle Gebiete außer SEO ausweiten könnte. Fast schade, dass Instagrammen sowas von 2019 ist. Zeit, ein paar Transferanwendungen zu testen.

In diesem Sinne:

You’ve got to ask yourself one question: “Do I feel lucky?” Well, do you, punk?

Dirty Harry, Filmstart: 23. Dezember 1971.

Ihnen auch schöne Feiertage.

Bild & Film: Dirty Harry, Warner Brothers 1971,
via Bad Wolf, Daily Mail Online: ‘Do you feel lucky, punk?’: From Dirty Harry to Star Wars, the famous movie quotes that fans always get wrong, 28. August 2013.

Clint Eastwood, Dirty Harry, Warner Brothers 1971, Bad Wolf 2013

Zeitverschwendungen. Manchmal reicht es einfach.

Der Kater bloggt mal wieder.

 

Argwöhnisch wacht der Mensch über alles, was ihm gehört. Nur die Zeit lässt er sich stehlen, am meisten vom Fernsehen.

Linus Pauling

 

Mega-üble Zeitverschwendungen: Fernsehen? … Internet!

  1. Ab und zu auf Twitter wirr polarisierende rechte Blogger plus ebenso wirr erscheinende Postings über sie zu lesen. https://taz.de/Blogger-der-Welt-Don-Alphonso/!5641160/ Mannmannmann, da wars Fernsehen mit dem Internationalen Frühschoppen mit 5 Journalisten aus 10 Ländern richtig goldig. Höfer: ‚Mir scheint, daß die Herren befreundet sind? Gut, dann streiten Sie weiter!‘
  2.  Von gleicher fragwürdiger Qualität: Im Internetz bestellte Amazon- und Zalando (iieh!-schrei vor Schmerz)-Päckchen annehmen für Leute, die einen im Hof nicht einmal grüßen.
  3.  Im Internet Erklärungen zu suchen für Dinge, die man gar nicht verbockt hat. Key: Klimawandel. Weder Auto gefahren, noch wie ein Wilder Fleisch gefressen und 20° + geheizt, noch Kreuzfahrten gemacht, noch sich dem Klamottenkaufrausch hingegeben.

 

Mittelüble Zeitverschwendungen, halb-Internet, halb-offline-Alltag: Ächz!

  1.  Die armen drei Orchideen fauler Zeitgenossen gießen, die sie an die Hofgemeinschaft “gespendet” haben, weil sie nur noch Zeit für ihren Online-Shop haben. Jetzt blühen sie. Die Orchideen. Ähm, eine.
  2.  Im Netz nach Lösungen suchen fürs Outlook 2016, das sich neuerdings weigert, seine Daten nicht mehr zu komprimieren. Ouh.
  3.  Windows 10 Pro gleich 2 mal hintereinander verschieden neu aufsetzen, wenn es dazu hochliberale Anweisungen nach dem Motto gibt “sie können sich auch einen Knopf an die Backe nähen”. Schweiß von der Stirn wisch. Aber man mussja.
  4.  Täglich 4 x drei Katzenklos wegen 2 Katern machen. Aber man machts ja gern.
  5.  Alle 2-3 Tage einen 30%igen fünf-Eimer-Wasserwechsel für die 18 Fischlein, die einem als Teichgärtner und Winterquartier-Inhaber zugeflogen sind. Als fühlende Wesen kann man sie halt auch nicht erfrieren lassen im zu seichten “Design”-Teich. Je nach Ansicht sind diese in ihrem Verhalten ziemlich verschrobenen Zwergkarpfen mit quietschbuntem Hochzeitskleid sogar ziemlich hübsch (Bitterlinge).

 

Absolut angenehme Zeitverschwendungen: Moi!

  1. Einen Rotwein trinken, weil der als Muskelrelaxans so schön und besser als die Schmerzsalbe die Kreuzbein-Zerrung vom Hochheben des Kleinerben mildert. Haaah. Hicks.
  2.  Den Rechner genussvoll zumachen, weil es einem mal einfach langt und sich lieber ein kreatives Rezept entweder mit Austernpilzen oder mit Makkaroni ausdenken. Aber hallo.
  3.  Dem Wahnsinns-Sommer nachsinnieren:

 

Gruß

Der Genuss-Kater,
dem es manchmal halt einfach langt.

 

Aus Kostengründen zugeschüttet

Es bloggt der Kater

 

Zäune und Gitter für alle. Denn immer weniger Kinder können schwimmen.
Der Kater

 

Bitterlinge gründeln in meinem Winterbassin. Sicht von oben auf die Fische.

 

Ab und zu google ich nach dem ehemals schönen – und mittlerweile leider nicht mehr so schönen – dereinst mit gigantischen Umgehungsbrücken verschandelten Blick auf die Berg-Skyline meines Heimatorts S.

Die Wasserschlucht und die Berge, das Einzige was sie touristisch haben, werden 2022 prominent und unübersehbar zugekachelt sein. Damit Tschechenlaster auf der B 303 schneller und wohlfeil nach Kronach und zurück nach Eger kacheln können. Weil ihre Speditionen sich die Maut ersparen wollen. Wirtschaft, Wachstum aber hey.

S., ehemals Luftkurort, will damit immer noch im Fremdenverkehr mitmischen. Das kann man sich nicht mehr selber ausdenken. Im mittlerweile nicht mehr so ganz schönen Oberfranken. https://www.infranken.de/regional/kulmbach/ortsumgehung-stadtsteinach-baubeginn-schon-im-kommenden-jahr;art312,3533663

Was muss ich nach der Hiobsbotschaft, dass wegen des Baus der monströsen, unsäglich mondlandschaftlichen Umgehung u. a. ein Feucht-Biotop plus Bächlein meiner Kindheit zugeschüttet werden wird, erfahren?

Das Lehrschwimmbecken, in dem der einst 9jährige super-wasserscheue Kater tapfer das sozialverträgliche Ersaufen bzw. das Halbwegs-Schwimmen (Dog-Style) gelernt, soll ebenfalls zugeschüttet werden. “Die Kosten kann die Stadt nicht stemmen.”
https://www.frankenpost.de/region/kulmbach/Lehrschwimmbecken-bleibt-ein-Dauerbrenner;art83417,6989073

Muttern weiß das mit der Umgehung und den Zuschüttungen. Das Ersäufnis nicht.

Blick von oben auf die Wasseroberfläche des Winterbeckens.

Die Schwimmleitung des damaligen Schwimmleiters hat`s bei der Überzahl von 30 rumpaddelnden Kindern einfach nicht mitgekriegt. Kommt vor. Hab’s überlebt. Punkt. Sonst schrübe ich hier nicht, wenn ich ersoffen wär. Mittlerweile kann ich schwimmen.

Was ist mit all den jetzigen jungen Grundschülern dort?
Wo, in welchen Lehrschwimmbecken lernen sie denn überhaupt schwimmen, wenn aus Kostengründen zugeschüttet wird?

Will`s gar nicht wissen.

 

Der wasserscheue Kater

Der jetzt im Winter wie die Jungfrau zum Kind zu Fischen gekommen ist.

Die Kerlchen paddeln im Büro in ihrem von mir eingerichteten plätschernden Winterquartier vor sich hin, weil sie im Winter in ihrem 20 cm tiefen Becken draußen kaum überleben werden.

Warum baut jemand so einen niedrigen Teich in den WEG-Garten? Kleine Kinder bis 9 Jahre, die nicht schwimmen können, können auch in sehr niedrigen Gewässern ertrinken sagt das Baureferat, darum. Und warum setzt da jemand Fische rein? Keine Ahnung, hey. Aber nu sind sie da punkt.

Fazit: Diese Art Design-“Schilfteich” ist zu niedrig für jegliche Arten von Fischen, wenn man sie dort überwintert haben will. Es gab Vorschläge, dieses Garten-Biotop zuzuschütten. Aus Kostengründen.

Zugeschüttet wird nicht. Zweimal meine Kindheit zuschütten reicht.
Im Sommer dürfen sie wieder raus.

 

 

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