Oder Awiedla wu (Zweiertakt)

 

“Wenn alles bleiben soll, wie es ist, muss sich alles ändern.- Se vogliamo che tutto rimanga come è, bisogna che tutto cambi.“ Tancredi zu Fürst Salina | Giuseppe Tomasi di Lampedusa

Wer ist schon so radikal wie Tancredi in ‚Il Gattopardo‘ .

 

Hin zu einem fantastischen Werk, das man nicht verändern muss, damit es bleiben kann: Walzer No. 2

Glanz und Lebenslust einer untergegangenen Epoche nach dem Elend des modernen Stillstands und dem Versinken im modernen Kleinklein: Il Gattopardo.

Hier begleitet vom großartigen The Second Waltz von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch. Ich liebe seine Musik sehr. Und diesen Walzer besonders, der auf seltsame Weise berührt mit überbordender Lebensfreude, Raffinesse, Stil und gleichzeitig mit Klängen voller tiefer leicht morbider Melancholie. Der Beitrag der untergegangenen russischen Hochkultur, deren Künstler wie Schostakowitsch unter Stalin und seinen Mordbanden litten.

Gottfried Blumenstein bezeichnet dessen großes Gesamtwerk als „apokalyptischen Soundtrack zum 20. Jahrhundert“.

Aus ‚Il Gattopardo’ mit der einzigartigen Claudia Cardinale und aus ‚Anna Karenina‘ / ‚Krieg und Frieden‘ mit einer Keira Knightley zum Niederknien.

Nächste Woche zum Non-KI-Song ‚Here Comes The Sun‘ die im Prinzip Titanen-hafte Geburt von Habecks Heizungsgesetz. Oder lieber doch nicht.

Here comes the sun, doo-doo-doo-doo
Here comes the sun, and I say
It’s alright

Little darlin’, it’s been a long, cold, lonely winter
Little darlin’, it feels like years since it’s been here

Here comes the sun, doo-doo-doo-doo
Here comes the sun, and I say
It’s alright

Little darlin’, the smile’s returning to their faces
Little darlin’, it seems like years since it’s been here

Here comes the sun
Here comes the sun, and I say
It’s alright

Sun, sun, sun, here it comes

*Das kindliche „Schrumm kille kille, schrumm kille kille!“ stammt vom Barden Günter Stössel, dem es ein Anliegen war, dem niederen Volk den vornehmen Unterschied zum Zweiertakt aufzuzeigen.