Bewirtschaftet von Vroni und Wolf

Kategorie: Aktuelles (Seite 1 von 10)

Man lässt ihn tatsächlich ohne den Versuch einer Rettung in dieser Bucht verrecken

Wal Hope hat das nicht verdient

Deine – qualvolle – Reise ans Ende der Nacht

Bild sieht friedlich aus, doch es ist das Gegenteil. Er leidet sehr, Anwohner hören ihn nachts kilometerweit rufen. Ob vor Schmerz oder Sehnsucht nach seinen Freunden wissen wir nicht … wir werden es nie erfahren. Screenshot, Livestream von News5

…Hope, so ist der Mensch. Aber DAS hast du nicht verdient. Unendliche Qualen. Die Leute, die jetzt relativierend daherreden, haben keine Ahnung, dass DAS nichts, aber auch gar nichts mit „in Ruhe und Würde sterben“ zu tun hat.

Niemand verdient das. Kein Mensch, kein Huhn, kein Orang Utan, kein Regenwurm. Niemand.

 

War da jemand überfordert oder hatte keinen Bock, einen Kostenvoranschlag seiner Rettungsstrategie zu schreiben? Hier einlesen: https://www.fr.de/panorama/wal-in-der-ostsee-robert-marc-lehmann-zieht-sich-zurueck-und-sperrt-instagram-account-94251114.html#google_vignette

 

 

Wale und andere Seelen

Gottes Werk – und unser schändlicher Beitrag

Wale gehören zu den intelligentesten Tieren der Welt, mit hoch entwickelten Gehirnen, die soziale Komplexität, Kommunikation und Problemlösung ermöglichen

Sie zeigen kulturelles Verhalten, nutzen Werkzeuge, jagen kooperativ und besitzen Spindelneuronen, die mit fortgeschrittenen kognitiven Fähigkeiten in Verbindung gebracht werden, darunter Selbstwahrnehmung und Empathie.

Buckelwal-Mama und ihr Kind

Und diese wunderbaren Wesen sind nicht etwa wir, sondern die Rede ist von Walen, die die angeblich so empathischen Menschen mit Verschmutzung, Motorenlärm und Geisternetzen umbringen.

Wal Hope schrie am Karfreitag die ganz Nacht – Es ist eine Schande

Empathie und Problemlösungsfähigkeit, daran mangelt es dem homo saubaer rapiens. Seine Opfer haben deutlich mehr davon und er bringt sie zum Dank um.

 

 

Todesfalle Ostsee, eine moderne Fastenpredigt

Karfreitag – Fisch auf den Teller?

Ein wunderschönes, majestätisches Tier kämpft im Schlick festgeklebt um sein Leben. Es gelangte – vermutlich Fischmangel-bedingt – von der Nordsee in die Ostsee auf der Suche nach Futter (Krill, Makrelen, Heringe) und hat sich dann in die Todesfalle der vielen Stellnetze verheddert. Sein nahender Tod, sein tagelanges unnötiges Leiden, das keinen kaltlässt, löst in der Karwoche ein Gefühl der unüberwindlich scheinenden Ohnmacht aus.

Er ist ein Weckruf, die Überfischung und diesen Leiden erzeugenden Weg des Fischfangs weltweit aufzugeben

Sinnloses Leiden durch Plastiknetze (Bild: https://www.instagram.com/whalesorg_de/)

Wahrlich, ich sage euch: Was ihr meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan.

 

Des Wals Leiden hat keinen Sinn. Die Netze sind menschenverursachte Tierquälerei und eine Schande.

Kein Leiden hat je irgendeinen Sinn. Und: Der junge, in den sozialen Medien beweinte Buckelwal ist nicht der einzige der leidet: Wie viele hunderttausende Wale und Delphine weltweit ist er ein hilfloses Opfer von viel zu vielen Stell-, Treibnetzen und https://www.peta.de/themen/geisternetze  (absichtlich oder hängengebliebene zurückgelassene Netze) der Menschen, von bedrohlicher industrieller Überfischung durch Riesentrawler. Und von zu wenigen Schutzzonen.

 

Religiöse Essvorschriften und bürgerliche Ernährungslügen

Als Kind musste ich regelmäßig Fisch essen (gesund! Karfreitag!). Wenn man ehrlich ist, sind nur wenige Sorten wirklich schmackhaft. Auch: Omega 3 und Jodbedarf kann man längst über Algen decken.

 

Als Verbraucher ist man beides gleichzeitig: hilflos – und mächtig

Einfach. Nicht. Kaufen. Nicht den industriellen Fischfang fördern.

Es reicht nicht, passiv auf ein Osterwunder zu hoffen, kindlich greinend von einer Regenbogenbrücke zu schwätzen, wo das arme Tier drüber soll (das auch noch!, viel zu anstrengend), kitschig-naive Herzchen zu pappen, sonstigen Unsinn zu teilen –  und dann weiterzumachen wir bisher.

Man muss leider – ganz undemütig, ja zornig – seinen Hintern hochkriegen. Und aufhören, unkritisch ach so gesunden Fisch zu kaufen und zu essen. Auch Milch. Die macht im Gegensatz zur verlogenen Werbung eben nicht munter, das ist eine Lüge, sondern müde (Kasein- und Tryptophan-haltig). Der menschliche Konsum fördert nur das Leiden von Kuh und Kälbchen.

Den Hintern hochkriegen und was gegen Stell- und Geisternetze tun. Wal Hope wird das leider nicht mehr erleben.

 

Sorry

Sorry ihr Priester, die ihr zu Ostern immer so erbaulich von der Kanzel über Hoffnung und Osterwunder predigt. Sorry, ihr Lebensmittel-Marketer (moderne Lügner).

 

 

 

München, 33 Grad - Summertime

Your Daddy ’s Rich and your Ma ’s Good-Looking

Alte Klimakrisen-Stadtregel für Leute, die > 30° nicht mehr raus gehen:

Der Sommer ist dann da, wenn die Katz‘ in der Stube stundenlang platt auf dem kühlen Fußboden liegt

Darf man als gesetzt betrachten:

Unser Kater Murr. Er nutzt die Lüftungsschlitze für zusätzliche Kühlung.

 

Sein schwarzer Bruder Merlin weiß, dass helle Böden kühler sind. Zudem schmeicheln sie seiner Figur.

 

Die nächste Stufe ist Hecheln

Ich hoffe, dass es nie dazu kommen wird. Dann gehts uns allen nicht mehr gut.

Es wird Zeit, dass die anderen Hinterhöfe begrünt werden. Unserer ist es schon – es ist ein (gemessener) Temperaturunterschied von bis zu 5 Grad zwischen unserem Hinterhof und den glühenden Platten der anderen Höfe und dem glühenden Asphalt unserer vorderen Straße.

 

Summertime

And the living is easy
Fish are jumping
And cotton is high

Your daddy ‘s rich
And your ma ‘s good-looking
So hush, little baby
Don’t you cry

One of these mornings
You’re gonna rise up singing
Then you’ll spread your wings
And take to the sky

But until that morning
There is nothing can harm you
No, no, no, no
With your daddy and mommy
Standing by

 

 

 

 

Auch mein Wunsch

To Whom It May Concern

„Die Gesellschaft und Technologien spielen verrückt, die Umwelt kollabiert, wir sind so schnell in der Zukunft angekommen. Das ist absolut beängstigend. Mag ich es? Nein. Was ich mag, ist, aus dem Fenster ins Grüne zu sehen und die anderen Kreaturen zu beobachten, die ein verhältnismäßigeres und ruhigeres Leben führen.“

T. C. Boyle, 24.11.2025 in München, Isarphilharmonie, Vorstellung des Buches ‚No Way Home‘

 

Eichhörnchenkobel in unserem Innnenhof, zu erkennen an den weißen Kissenfüllungsrupfen

Steinhummelchen an der halb gefüllten Ramblerrose im Innenhof

 

Zugvogel im Garten

Die Münchner Mauersegler sind wieder da

Ich freu mich wie verrückt

Hatte sie schon vermisst: Seit Mitte Mai ist ihr „Sri sri!“ wieder in der Reifenstuelstraße und in unserem Hinterhof zu hören. Besonders in den Abendstunden sind die blitzschnellen afrikanischen Segler in der Luft auf der Jagd nach Insekten.

Hervorragende Aufnahme, auf die ich fast neidisch bin: Flugmanöver an einem Wohnhaus Klaus Roggel, Berlin • CC BY-SA 3.0

So sieht Midjourney unsere Kunstflieger: Nach strapaziöser Reise überm Meer aus Afrika

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Unser totes schwarzes Eichhörnchen

Schock – Life is a Bitch

Aktuell weiß man etwas mehr

Hausmeister Bogdan, der das gutgenährte und muskulöse schwarze Eichhörnchen vom Baum holte, berichtete, dass das Köpfchen des Tieres in einer sehr schmalen Astgabel feststeckte.

Es also vermutlich stranguliert war.
Schock.

Ich wage kaum, mir vorzustellen, wie das zierliche Weibchen (kleiner als seine Mutter) 3 Meter über unserem Küchenfenster im Todeskampf war. Den es verlor.

Hintergründe:

1. Aktuell ist zur Zeit seit Mitte Januar Paarungstreiben der Eichhörnchen. Männchen und Weibchen jagen sich in wilder Folge von Baum zu Baum. Nicht auszuschließen, dass es sich auf der Flucht vor einem Männchen verhedderte. Vielleicht dann vergewaltigt war.

2. Unsere Riesenkiwi hat viele fast senkrechte Triebe und damit viele sehr schmale vertikale Astgabeln. (Abbildung folgt)

 

Diese Erkenntnisse machen den Verlust nicht weniger schmerzhaft – im Gegenteil

Der Baum, auf dem es geboren war, in dem es schlief, spielte und fraß, auf dem wir seinen verletzten Bruder gerettet hatten, wurde zu seiner Todesfalle.

#Life is a bitch
#Natur ist grausam
#Das Universum ist kalt, ihm sind die Dinge egal
#Irgendeine Idee, wie man solche Astgabeln entschärfen kann
#Trauer Entsetzen
#Kiwi fällen, denn dieser exotische Baum passt nicht zu unserer Fauna

Es tut weh.

Lektüre
The Silence of The Animals

John Gray

 

Intentionally left blanc

 

Buschig

Eichhörnchen – das kleine Schwarze

Die Augen sind klar – und der Schwanz ist buschig.

Heute war das jüngste der Geschwister von damals wieder da. Es kommt jetzt regelmäßig.

Es hat nur noch nicht geschnallt, wie man als Eichhörnchen den Futterhausdeckel aufdrückt. Es greift durch die schmale Lücke zwischen Sichtfenster und Deckel – und hockt sich anschließend auf den Holzdeckel. Als Sitzgelegenheit um zu fressen.

Supersüß.

Welchen Trick gibt es, dem Schwarzen anstatt darauf herum zu thronen das Aufdrücken des grünen Deckels beizubringen?

#eichhörnchen #deckel #training #futter #schwarzeEichhörnchen #petpainting

 

„Eichhörnchen auf dem Dach“ Copyright 2024 VERO

 

Hey Sugar

Walk on the wild side

Die richtig wilde Isar

Wer die richtig wilde Isar erleben will, muss trotz der gelungenen innerstädtischen Renaturierung des Flusses aus München raus. Und zwar weit nach Süden. Da liefern sich die sich ständig verändernden Sandbänke in wechselndem Licht ein Duell mit dem mäandrierenden Fluss:

Bayrisch Kanada

 

Out To The Real Wild: River Isar

If you want to experience the real wild Isar, you have to get out of Munich, despite the successfully urban renaturation of the river. And far to the south. There, the constantly changing sandbanks in changing light duel with the meandering river:

Bavarian Canada

#wildriver #munichart #paintedlandscape #neoncolors #birdseyeview

Painting in Pink of a wild river in Bavaria

Walk On The Wild Side – Mixed Media, Copyright VERO

VERO

Starkregen und Hochwasser in Ösiland und Polen

Nach der Flut an die Isar

An der Isar feuchte Uferwege. Bäume, die vorher an Land und jetzt im Wasser stehen.

Aber Wassersport wie immer


Man will nicht wirklich genau wissen, was passiert, wenn einer für die perfekte Welle bei diesem Fließtempo abtreibt. Der Fluss ist nach Warnpegelstand zwischen 2 und 3 mittlerweile so schnell, dass man in 1 Sekunde fast 100 Meter weit treibt. Bis jetzt ist er aber immer wieder herausgekrabbelt, wenn ihn die Wellen verschlangen.

 

Bäume betreiben bei dem hohen Pegel ebenfalls Wassersport

Sperrung aufgehoben – An der Flaucherbrücke

Mehr so unfreiwillig

 

Sonnige, aber einsame Biergärten am Fluss


München ist wie immer davongekommen.

 

Stadt - Land - See (Eichhörnchen-Saga)

Bei uns daheim

Bei uns so:

Unsere beiden Großstadt-Indianer, die inzwischen fast 4 Monate alten Münchner Eichhörnchen-Brüder sind inzwischen ausgewildert und treiben jetzt ihr Unwesen auf dem Land: in den Wäldern von Grafrath.

Unsere waren die ersten von allen dort mit Hingabe gepflegten kranken Fund-Eichhörnchen, die mit Effeff und Krawumm aus der Voliere rausgestürmt sind.

Hier ihre letzten Tage in der Voliere. Abschieds-Video:


Videos mit freundlicher Erlaubnis der Auffangstation

 

Grafrath – Flodur63, CC via Wikimedia Commons

Ammersee am Abend – Didgeman via Pixabay

Grafrath ist in der Nähe vom Ammersee. Südwestlich von München. Herrliche Muren-Landschaft, besser hätten sie es nicht treffen können. Auf Wiedersehen, vielleicht sehen wir euch beim Wandern dort, ihr feschen Racker!

 

Unsere Kiwi - der Eichhörnchenbaum

Besuch von der Restfamilie

Besuch am Küchenfenster nachmittags um zwei:

Das Kerlchen plättet Erdbeer- und Petersilientöpfchen, ist vermutlich ein Mädchen und holt sich Nüsse und Pinienkerne.

Es ist das rotbraune Junge. Zu erkennen an den noch schwach ausgeprägten Ohrpinseln.
Die ‚Alte‘ weilt oben im Baum.

 

Die anderen beiden roten ‚Räuberchen’ sind in der Auffangstation:

Foto: freundlich überlassen von der Auffangstation

Partytime in der Kinderstube

 

 

 

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