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Kategorie: Aktuelles (Seite 1 von 7)

Die 3 von den 7 Todsünden

Bräsigkeit, Kleinlichkeit, Geiz – und fehlende Beherztheit

Der Kater bloggt

 

Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt, beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.

Khalil Gibran

Mutige Katze

 

Man muss diesen beamtigen Kleinmut ablegen und Visionen für die Zukunft entwickeln.

Das Volk und seine Medien aber schleppen sich seit Jahrzehnten mit einer bräsigen Lustlosigkeit und einer merkwürdigen Vermeidungshaltung und willfährigen Pseudo-Loyalität durch die Gegend, die katastrophalen Dinge nicht anzusprechen. Die beherzt anzusprechen sind.

Es war leider immer so: mickrig angelegte Großzügigkeit, spitzer Buchhalterbleistift, Faxgerät, Empfangsbeleg.

Diese Dinge haben zu Corona eine wenig angenehme nationale Charaktereigenschaft verstärkt bis zur Kenntlichkeit. So besiegt man keine Probleme, man verstärkt sie.

 

Es grüßt
der großzügige Kater
kein Fax seit 2008

– Leben und leben lassen –

 

Die 7 Todsünden:

  1. Stolz
  2. Habsucht
  3. Neid
  4. Zorn
  5. Unkeuschheit
  6. Unmäßigkeit
  7. Trägheit oder Überdruss (acedia)

 

For there is always light

We cannot do more than refer to this.

——— Amanda Gorman:

The Hill We Climb

December 30th, 2020 to January 6th, 2021,
version as performed as inaugural poem
for Joseph R. Biden Jr. on January 20th, 2021,
from: The Hill We Climb, Viking Books for Young Readers, September 2021:

When day comes we ask ourselves,
where can we find light in this never-ending shade?
The loss we carry,
a sea we must wade
We’ve braved the belly of the beast
We’ve learned that quiet isn’t always peace
And the norms and notions
of what just is
Isn’t always just-ice
And yet the dawn is ours
before we knew it
Somehow we do it
Somehow we’ve weathered and witnessed
a nation that isn’t broken
but simply unfinished
We the successors of a country and a time
Where a skinny Black girl
descended from slaves and raised by a single mother
can dream of becoming president
only to find herself reciting for one
And yes we are far from polished
far from pristine
but that doesn’t mean we are
striving to form a union that is perfect
We are striving to forge a union with purpose
To compose a country committed to all cultures, colors, characters and
conditions of man
And so we lift our gazes not to what stands between us
but what stands before us
We close the divide because we know, to put our future first,
we must first put our differences aside
We lay down our arms
so we can reach out our arms
to one another
We seek harm to none and harmony for all
Let the globe, if nothing else, say this is true:
That even as we grieved, we grew
That even as we hurt, we hoped
That even as we tired, we tried
That we’ll forever be tied together, victorious
Not because we will never again know defeat
but because we will never again sow division
Scripture tells us to envision
that everyone shall sit under their own vine and fig tree
And no one shall make them afraid
If we’re to live up to our own time
Then victory won’t lie in the blade
But in all the bridges we’ve made
That is the promised glade
The hill we climb
If only we dare
It’s because being American is more than a pride we inherit,
it’s the past we step into
and how we repair it
We’ve seen a force that would shatter our nation
rather than share it
Would destroy our country if it meant delaying democracy
And this effort very nearly succeeded
But while democracy can be periodically delayed
it can never be permanently defeated
In this truth
in this faith we trust
For while we have our eyes on the future
history has its eyes on us
This is the era of just redemption
We feared at its inception
We did not feel prepared to be the heirs
of such a terrifying hour
but within it we found the power
to author a new chapter
To offer hope and laughter to ourselves
So while once we asked,
how could we possibly prevail over catastrophe?
Now we assert
How could catastrophe possibly prevail over us?
We will not march back to what was
but move to what shall be
A country that is bruised but whole,
benevolent but bold,
fierce and free
We will not be turned around
or interrupted by intimidation
because we know our inaction and inertia
will be the inheritance of the next generation
Our blunders become their burdens
But one thing is certain:
If we merge mercy with might,
and might with right,
then love becomes our legacy
and change our children’s birthright
So let us leave behind a country
better than the one we were left with
Every breath from my bronze-pounded chest,
we will raise this wounded world into a wondrous one
We will rise from the gold-limbed hills of the west,
we will rise from the windswept northeast
where our forefathers first realized revolution
We will rise from the lake-rimmed cities of the midwestern states,
we will rise from the sunbaked south
We will rebuild, reconcile and recover
and every known nook of our nation and
every corner called our country,
our people diverse and beautiful will emerge,
battered and beautiful
When day comes we step out of the shade,
aflame and unafraid
The new dawn blooms as we free it
For there is always light,
if only we’re brave enough to see it
If only we’re brave enough to be it

Soundtrack: Aretha Franklin: Think, from: Aretha Now, 1968,
as performed in: The Blues Brothers, 1980:

Schon Zeit zum Aufstehen?

Wie Silvester war? Erstens: Wer sich an Silvester erinnern kann, hat keins erlebt. Zweitens: Entweder war es so wie bei allen anderen auch, dann ist der Rückblick nicht nötig, oder es war anders als bei allen anderen, dann ist er nicht möglich.

Sagen wir einfach, es war so wie das rückblickend hinterherschleppende Jahr: Wenn man sich hätte rühren dürfen, hätte man nicht gewollt, und wenn man gewollt hätte, wär’s immer noch verboten. Systemrelevante Tätigkeiten verbieten sich für Risikogruppen.

Wahrscheinlich war es ganz okay. Schon in ganz wenigen Wochen werden wir alle sagen, dass 2020 vergleichsweise doch gar nicht so schlecht war.

Viel Glück im neuen Jahr, wir werden es brauchen.

Soundtrack: Chip Taylor: The Last Video (F**k All The Perfect People Part II),
aus: Block Out the Sirens of This Lonely World, 2013:

Und ihr so?

Wie Heiligabend war? An dem haben wir wie immer — wie immer an Heiligen Abenden, mein ich — am Heiligen Abend haben wir also wie immer eine Ente gebraten, die Ente darf man also schon mal nicht fragen.

Traditionell — das heißt: seit Franz Messner nicht mehr seine vielstündige, sensibel kuratierte Weihnachtsmischung auf Bayern 1 ausschüttet — legen wir dazu die Lola Versus Powerman and the Moneygoround, Part One auf, viel eher wegen Strangers als wegen Lola, danach kommt eine überhaupt nicht sensibel kuratierte, sondern algorithmisch zusammengekleisterte Playlist mit Hippiegeschrammel.

Um nicht den Kontakt zur Außenwelt zu verlieren — sagen wir’s mal so: unsere Weihnachtspost bestand aus der Telefonrechnung — hören wir zwischendrin vorsichtshalber Radio: Rundfunkstationen gehören zum Letzten, was im Verteidigungsfall kapeister geht, und die Nachrichten zur vollen Stunde stiften ein Urvertrauen zum Leben und zur Welt, viel eher wegen ihres zuverlässigen Eintretens als wegen ihres Inhalts.

Kein Verteidigungsfall auf eigenem Boden, aber den üblichen affirmativen Erleichterungsschreien, dass dieses doofe Jahr 2020 ja ganz arg bald hinter uns liegt, folgt in den 23-Uhr-Nachrichten die Meldung: Coronavirus-Variante aus England erstmals in Deutschland nachgewiesen” — formuliert mit entschieden zu vielen “erstmals”, “bisher” und “vorläufig”. Die Schreibweise von B.1.1.7 wird man sich “vorläufig” merken müssen: Das erste Jahr der Pest ist nicht zwingend das letzte.

Fröhliche Weihnachtsreste und gedeihlichen Jahreswechsel.
Gott steh uns bei.

Wer die Melodie korrekt mitpfeifen kann, darf sich einen Keks nehmen:
Christina Bowers und Henry Toland: Strangers,
aus: The Kinks: Lola Versus Powerman
and the Moneygoround, Part One
, 1970.
Aufgenommen vermutlich Dezember 2015 in Orlando/Florida, und fast noch hypnotischer als das Original. Also fast. — Man beachte den Hund.

Giesing und zurück

Rotkraut hat’s wohl keins gegeben?

Lockdown findet ja vor allem im Kopf statt. Auf der Straße sieht man jedenfalls nix davon.

Fernkälte-Rohre, Bausetelle Reifenstuelstraße München 2020Die Straße, die ich vom Fenster aus im Blick hab, wird dieser Tage im allerengsten Sinne des Wortes abgeschlossen: mit der letzten Asphaltschicht auf den schmuck schwarzglänzenden Teer. Das war per Flyer vom Oberbürgermeister persönlich für 4. Dezember versprochen, ist also gar nicht mal so schlimm verspätet. Das Foto nebenan hat also ab sofort einen überaus dokumentarischen Seltenheitswert.

Und ab sofort kann man wieder mit dem Auto durch die Reifenstuelstraße. Muss man aber nicht, und vor allem: Wer kann sich heute noch ein Auto leisten? Das Gefühl wohligen Nichts-Müssens muss mit dem Lockdown zu tun haben, die dauerpanische Existenzangst macht widerwillig jener gallig heiteren Auffassung Platz, dass einen das Leben doch langsam kreuzweise kann: Alles den Bach runter? — Ja, und jetzt? Soll ich weinen oder lieber kotzen? Sucht euch was aus, vielleicht mach ich’s, falls ich heuer oder nächstes Jahr mal dazu komm.

Gestern hab ich die fast fertig asphaltierte Reifenstuelstraße dazu benutzt, eine Weihnachtsente aufzutreiben: über eine Stunde zu Fuß zum Händler für Kronen-Enten unseres Vertrauens — ohne öffentliche Verkehrsmittel, damit einem keiner was nachsagen kann. Vor allem ohne Auto lernt man dabei, dass Ober- und Untergiesing richtig was gleich-, aber grundverschieden ausschauen, und wird unterwegs sogar noch unabhängig voneinander von zwei local Beauties angelacht, weil man so ein rüstiger Wandersbursch ist; im Bus passiert einem das garantiert nie.

Vor allem kommt man mit dem Bus nicht über den Ostfriedhof. Auf dem lernt man, egal ob gerade eine Seuche mit oder ohne Lockdown tobt oder nicht: Schlimmer als so wird’s langfristig nicht.

Ist das Fatalismus oder Defätismus? Und braucht man wirklich ein Fremdwort dazu? Wurscht: Wie schön, dass man auch das ignorieren kann. Aber nicht muss. Geil.

Buidl: Fernkälte-Rohre, Baustelle Reifenstuelstraße, ca. November 2020, schenk i Eahna.

Soundtrack: Bob Geldof: The Great Song of Indifference,
aus: The Vegetarians of Love, 1990:

Trennscharf

Verschärfungen

Der Kater bloggt.

 

Hinter dem Gitter schmeckt auch der Honig bitter.

Deutsches Sprichwort

 

Die Verschärfung von der Verschärfung der Maßnahmen

Wenn am Schluss jeder allein in seinem Zimmer hockt und sich durch eine Klappe das Essen bringen lässt. Noch mehr Verschärfung geht nicht. Im Frontalkortex macht sich eine seltsame Stimmung breit.

Kater genervt

Gruß

der Kater

 

München Isarvorstadt

Reifenstuelstraße – Spanner filmt und guckt durch Rollos

An ihn: Get a life!

 

 

Seit mindestens 5 Jahren ist er in dieser Straße schon unterwegs. Und späht in Rollos.

Spanner in München Isarvorstadt Reifenstuelstraße - Symbolbild
Spanner mit Corona-Maske. Symbolfoto

UPDATE:
Er schlich letztens bereits um 23:00 Uhr herum. Wenn er das Gefühl hat, bemerkt worden zu sein, bückt er sich und geht gebückt hinter parkenden Autos Richtung Haus Nr. 2.

Filmender Spanner in München - Blick durch Rollo. Symbolbild

Manchmal ist er wieder weg. Aber er kommt. Immer wieder.

 

An warmen Tagen fast jede Nacht im Sommer. Im Winter seltener.

Möglicherweise, ziemlich wahrscheinlich wohnt er sogar ganz in der Nähe. Denn er ist sofort da, wenn der Rollo mal vergessen wurde zu schließen.

 

In Corona-Zeiten hat er nachts in der Straße einen hellen Mundschutz auf. Wo man auf einsamer Straße eigentlich gar keinen braucht. Er trägt ihn zur Tarnung.

Vor den Corona-Zeiten trug er zur Tarnung einen schwarzen Hoodie mit tiefer Kapuze. Versteckte sich hinter den Baucontainern von Haus Nr. 2.

 

Er ist schlank, jung, junges nicht gebräuntes Gesicht, um die 18-20 Jahre alt, maximal 30. Nicht besonders groß. Schwarz angezogen. Keine Brille.

Auf keinen Fall 40+, wie die gefassten Spanner in 2013 oder 2017 in München.

 

Geschlossene Rollos sind für ihn kein Thema. Dann versucht er, durch die Ritzen zu spähen.

 

Sind die schmalen Rollo-Ritzen komplett dicht – ist also der Rollo absolut dunkel – dann stochert er an den geschlossenen Rollo-Ritzen herum oder versucht, den Rollo von unten hoch zu drücken.

Ist der Rollo zu schwer dafür, dann lässt er es und stöhnt vor dem komplett dichten Rollo herum.

 

Er beginnt sein “Handwerk” hauptsächlich um 2 Uhr nachts und wurde bis um etwa 4 Uhr noch gesehen und gehört.

 

Nach 2 Uhr, weil die Kneipen dann endlich zu sind. Weil die Nachtschwärmer nicht mehr auf der Straße sind und ihn nicht mehr bemerken können.

Vor 4 Uhr, weil ab dann Frühschichtler, Zeitungsausträger und Müllabfuhrleute unterwegs sind, die ihn dabei sehen könnten.

 

Neu:

Zuzeiten filmt er und vergrößert dabei. Mit einem recht großen Handy, könnte auch ein kleines Tablet sein.

 

Zuerst von der gegenüberliegenden Straßenseite aus. Man sieht es am blauen Licht, das die Kamera macht und an der permanent voll leuchtenden plan vertikal gehaltenen Fläche. Das ist kein Telefonieren.

Wenn die Menschen angezogen sind und nur fernsehen, spannt er. Wenn ein angezogener Mann mit einer angezogenen Frau zusammen im Zimmer nur fernsieht, spannt er auch. Man fragt sich, was das soll. Denn es ist niemand nackt oder halbnackt, niemand duscht sich, niemand zieht sich aus. Ein Mann im Raum? Ihm auch egal.

Er macht weiter und spannt trotzdem.

 

Anschließend huscht er zwischen den Autos vorbei an “sein” Fenster und versucht, sich einen herunter zu holen.

Dabei stöhnt er.

 

Wohlgemerkt, er stöhnt sogar vor komplett geschlossenen Rollos. Wenn er, falls er ein Voyeur sein will, eigentlich gar nichts sehen kann.

 

Nachtmenschen, die nachts zum frische Luft schnappen ab und an vor die Haustür gehen, sehen ihn.

 

Für einen reinen Voyeur, dem Heimlichkeit total wichtig ist, ist er bereits etwas zu frech, zu respektlos und zu aggressiv (filmen, am Rollo herumraffeln).

Er hat sich sogar schon einmal vor den Augen der Frau, die den Rollo sofort ganz schließen wollte, in aller Ruhe einen runter geholt.

 

Was ist er?

Ein Voyeur? Spanner? Exhibitionist? Stalker?

Er ist alles. Und davon nichts richtig. Oder wird er bezahlt? Für kompromittierende Bilder? Von wem? Einzelperson oder Upload-Pay?

 

Passt auf euch auf, damit nicht ein Film von euch in einschlägigen Portalen landet. Link 1:

ARD-Doku – Spannervideos

 

Video von STRNG_F

 

Metablogging

Tausendundein Artikel

Isarfräulein

“Weißt du, was du letzte Woche gemacht hast?”

“Mich jedenfalls nicht am Isartalbahnweg rumgetrieben und heimlich fremde Isarfräulein fotografiert.”

“Die tragen doch heut alle ihren Zensurbalken von Natur aus im Gesicht.”

“Aber im Gegensatz zu dir Design-Kundschaft herbeigeschafft?”

“Und den tausendsten Blog-Artikel veröffentlicht.”

“Tausend? Echt? Schon?”

“Schon ist gut. Da arbeiten wir seit 17. Oktober 2005 drauf zu.”

“Tausend Einträge in nicht ganz fünfzehn Jahren. Wow, wir sind sowas von die Textmaschine.”

“Fünfzehn Jahre sind so mittelfleißig. Tausendundeine Nacht …”

“Nächte, du Hilfsgermanist.”

“1001 Nächte dauern nicht mal drei Jahre.”

“Du meinst hinereinander am Stück.”

“Wenn man’s mal so sagt, war’s wieder langsam.”

“Dann sag’s halt anders.”

“Okay: Der versprochene eine Artikel pro Woche hätte nach über neunzehn Jahren seine Nummer 1000 erreichen müssen.”

“Wenn man’s mal so sagt, war’s wieder schnell.”

“Könnte aber schneller gehen.”

“Wir waren immer die Besten, nicht die Schnellsten.”

“Und Quantität und Qualität müssen sich ausschließen?”

“So kennen wir uns. Wolfwolfwolf.”

Isarfräulein Aborte

Buidln: Sejwagmacht, 23. Juli 2020.

Soundtrack: The Proclaimers: I’m Gonna Be (500 Miles),
aus: Sunshine on Leith, 1988.

Tierwohl – follow the money

Der Kater bloggt.

 


Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück.
(Pythagoras)

 

 

Mayer Richard / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)

 

Genau so. Guter Gedanke (aus einem Online-Zeitungskommentar):

Wenn man wirklich wüsste, dass jeder Cent in eine artgerechte Tierhaltung fließt, würde ich dem glatt zustimmen. Doch mein Vertrauen in die Ehrlichkeit dieser Machtzirkel ist enden wollend. Apropos: Wenn es die Politik sogar schafft, den Menschen 1-2 Meter Abstand auf zu zwingen, warum schafft sie das denn für unsere armen Nutztiere nicht?

 

Gruß

Der Kater

 

 

 

Aber gell, Sie sin doch aus Franken, gell!

Die Irm Hermann (* 4. Oktober 1942; † 26. Mai 2020) hab ich noch kurz kennengelernt. Die hat mal in dem Hotel übernachtet, in dem ich an der Nachtschicht war. Da hat die sich unter Aufbietung ihres Charmes spätnachts in meine Hotelküche gequasselt, um sich unter Aufsicht irgend so einen abseitigen Gesundheitshexentee zu brauen. Die Schauspiel-Legende, mit der ich mal ein gedeihliches halbes Stündchen verbringen durfte; erkannt hab sie erst nachträglich an der immer leicht klagenden, tragfähigen Hörspielstimme, bei der man immer zusammengezuckt ist: Die kenn ich doch, die kenn ich doch?, und als ich in ihrer Reservierung nachgeschaut hab, wie die überhaupt heißt. Ein ganz bezaubernd liebenswertes, gebildetes Ömchen war das nämlich, jawoll. Drum sieht man der auch die ganzen Feelbad-Schmonzetten mit dem seligen Fassbinder nach. Aus der Ferne betrachtet war das menschlich Einnehmede an Frau Hermanns nächtlichem Auftritt der Respekt vor der Arbeit eines Hotelnachtportiers, der selbstverständlich nicht einfach Gäste in die Küche lassen darf, aus dem sie die Erlaubnis dazu mit einer Spanne ihrer zuträglichen Gesellschaft vergelten wollte.

Nach dem Tee hätt ich sie noch fragen sollen.

Wir sind nur die Opfer des Kapitalismus

Muss man auch mal draufkommen: Erst öffnen die Indoor-Spielplätze, danach dann die Waldkindergärten für besserverdienende Waldorf-Aspiranten, dann die Kindertagesstätten, vulgo Kitas, für Kassenpatienten. Versteh ich nicht, aber meine Generation wurde auch noch ohne Kindersitz im Auto transportiert, und wenn einer angemerkt hätte, dass Rauchen von Zigaretten in einem Kraftfahrzeug mit geschlossenen Fenstern eher so mittelgesund ist, hätte er sich eine eingefangen, dass er durch dasselbe geschlossene Autofenster geschossen wäre. Ein Verhalten, für das einen heutigentags das Jugendamt umgehend mit Blaulicht aus dem Verkehr ziehen und mit dem Narkosegewehr unschädlich machen würde, aber mit vergleichbarem Effekt.

Demokratie bedeutet offenkundig in Zeiten des sich aufbäumenden Kapitalismus, dass die Leute möglichst zügig wieder Zugang zu staatlich finanzierten Automobilen erhalten, weil die Autoindustrie sich irgendwie das Image erhalten konnte, wirtschaftlich sinnvoll zu sein. Bisher haben sämtliche Anti-Corona-Maßnahmen ein allenthalben so genanntes “Loch” von 100 Milliarden Unterweltdrachmen, nein: Euro gerissen. Zum Vergleich: Das sind ungefähr 7 Prozent von den Gesamtausgaben des Bundes. Mir kommen die Tränen. Soweit ich beobachten konnte, war zu keinem Zeitpunkt Strom, Wasser oder das, womit sich Deutschland anstatt eines Internets behilft, abgestellt und die Leute greinen nach ihren demokratischen Freiheiten, als hätten sie sich drei Jahre lang in einem Luftschutzkeller von ihren eigenen Zehennägeln ernährt.

Noch weiter zurück in der Zeit: Dafür hat sich mein Urururgroßvater anno 1848 an die Gaslaterne knüpfen lassen.

Soundtrack: Die Ärzte: Opfer, aus: Planet Punk, 1995
live aus: Die Band, die sie Pferd nannten, 2004,
weil die Videoverzerrung in diesem einen Falle recht stylish gespenstisch rüberkommt und man in wenigen Wochen gar zu gern an die alte Weltordnung ohne Abstandsgebot zurückdenken wird:

Es kommt nur auf den Standpunkt an, von dem man sowas sieht:
Denk an die Rendite, denk an den Profit.

So schnell geht’s

Vor der Kneipe
gönnt sich der
Home Office Agent,
der eigentlich noch
den Zusammenbruch verwalten
muss, ein Weißbier,
lässt sich die
Atemmaske auf die
Brust baumeln, reibt
sich die Augen
und raucht eine.

Soundtrack: Nachdem Son of the Velvet Rat: I Will Survive, aus:
Reaper, 2013 (am besten live in der Wiener Sargfabrik, 26. April 2018) nicht verfügbar ist:
derselbe featuring Lucinda Williams: White Patch of Canvas,
aus: Red Chamber Music, 2011:

Coronavirus revisited

Resta a casa!

Bleibt zuhause!

Der Kater bloggt.

Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.

Blaise Pascal, französischer Mathematiker, Physiker, Literat und christlicher Philosoph

 

Prof Dr. Kekulé und Prof Dr. Drosten sagen: Wir müssen handeln. Jetzt. https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

In diesen 2 Wochen. Sonst geht es uns wie Italien.

 

Die Darstellung des Todes in einer französischen Zeitung 1912 in einer Cholera-Epidemie.

 

Wenn die schläfrige Regierung nicht handelt, dann müssen wir es tun: Bleiben wir zuhause! Streichen wir Kneipe, Disco, Bar, Musikevent, Fussball.

Einfach streichen. Für mind. 6 Wochen.

 

Wenn wir das nicht tun, streicht uns jemand anders – aus.

 

Passt auf euch auf. Alles Gute!
Der Kater, Realismus-Experte

 

 

Coronavirus und COVID-19. Behauptungen in den Medien

Ernsthaft: Unter 15 Minuten Kontakt sind ebenfalls infektiös.

 

Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.

Jean Paul

 

Das Robert-Koch-Institut erzählt hier https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

etwas von unter 15 Minuten Kontakt in einer Übersichtsdarstellung  namens “Synopse I, II und III”.

 

Damit ist eine Gefahrenkategorisierung gemeint, dass Einzel-Kontakte face-to-face kürzer als 15 Minuten sein sollten, um noch in die Kategorie I zu kommen.

Damit ist nicht gemeint, dass Kontakte mit einer potenziell infizierten Person, die unter 15 Minuten dauern, absolut ungefährlich sind und dass damit ein Freibrief ausgestellt ist. Ist es nicht.

 

Auch das, wenn man in der synoptischen Übersicht weiterliest: Schon kumulativ (= Sprechzeiten nacheinander oder/und gleichzeitig mit mehreren Personen statt mit nur einer) aber noch unter 15 Minuten kommt man bereits in deren Gefahrenkategorisierung II.

 

Das mit den angeblich gefahrlosen unter 15 Minuten in den Medien ist also eine verkürzte Darstellung und stimmt so nicht.

Wer in den letzten Tagen in der medialen Berichterstattung aufgepasst hat, weiß inzwischen, dass dieses Virus sehr infektiös ist. Es kann bereits per winzige unsichtbare Tröpfchen im Sprech-Atemnebel seinen Besitzer wechseln. Er braucht dazu kein Niesen oder Husten, normales Sprechen genügt.

Auch dieses: Es kann lange auf Oberflächen überdauern. Länger als Sie es sich vorstellen können. Länger als ein paar Stunden, länger als 2 Tage, viel länger. Glauben Sie nicht?

– Infektionen nachgewiesen beim Abstand von 4.5m
– #CoronaVirus überlebt in der Luft 30 Min.
– bei 37°C (98F) überlebt es 2-3 Tage auf Glas, Stoff, Metall, Plastik, Papier
– in Körperflüssigkeiten/Fäkalien 5 Tage

Quelle: South China Morning Post
https://www.scmp.com/news/china/science/article/3074351/coronavirus-can-travel-twice-far-official-safe-distance-and-stay

 

Passen Sie gut auf sich auf.

Hinterfragen Sie alles, was Sie aus Politikermund hören. Zum Beispiel hinterfragen Sie diese 15 Minuten. Vor allem dann, wenn Sie Angehörige haben, die älter oder vorerkrankt sind mit Rheuma, Diabetes und Krebs-/Herzleiden, Kreislaufleiden. Es kann ja sein, dass es Ihnen egal ist, ob Sie selbst erkranken. Aber schützen Sie wenigstens andere. Infizieren Sie sich nicht unnötig selbst und stecken Sie sie damit nicht unnötig in der Familie an, nur weil Sie geglaubt haben, was in der Zeitung steht. Auch wenn Sie dasselbe wiederholt von den Politikern hören. Politiker sind Menschen und können ebenfalls wie Menschen Dinge falsch verstanden haben. Es sind keine Mediziner. Politiker verkürzen Komplexitäten, beruhigen, beschwichtigen. Sie halten es für ihren Job.

Checken Sie grundsätzlich alles gegen, was Sie den Medien entnehmen. Journalisten sind in der Regel ebenfalls keine Mediziner. Auch die Tagesschau ist nicht fehlerfrei.

 

Ich, der Schreiber all dieser Dinge, bin nicht fehlerfrei. Hinterfragen Sie auch meine Texte.

 

Es geht um Ihr Wohl und das Ihrer Familie. Vor allem der Älteren oder Immunsupprimierten in Ihrer Familie.

Setzen Sie sich auf keinem Fall unnötig 5 Minuten oder 10 Minuten Gespächen mit potenziell Infizierten aus. Das ist Wahnsinnn. Und glauben Sie auf keinen Fall, dass das schon gut gehen werde, weil “die” das ja gesagt haben. Wird es nicht. Es wird nicht gutgehen.

 

In diesen Zeiten muss man ständig seinen Verstand einschalten. Es tut sonst kein anderer für einen. Passen Sie gut auf sich auf.

In 15 Minuten kann sich die Welt verändern. Ihre.

 

 

Coronavirus und COVID-19: Manche husten, manche nicht

Bin gespannt, wie lange der Kitt bei dieser widersprüchlichen Lage noch hält, bevor uns alles um die Ohren fliegt.

Dies ist eine saublöde Headline, tut mir leid – aber umschreibt gut, was derzeit los ist: in Wahrheit Chaos, Handlungsoptionen lediglich vorspiegelnd. Man hat sich nicht vorbereitet. Man bereitet sich jetzt erst vor. Und: Man hat in Wirklichkeit keine Idee, obwohl man so tut als ob: Die Wirtschaft hat offensichtlich Vorrang,

Das Leben der Menschen spielt anscheinend die zweite Rolle.

 

Schlimmer:

Es wird mit dieser Nichtvorbereitung trotz sehenden Auges der Eindruck erweckt, dass man Tote billigend in Kauf nimmt.

 

Klartext

Corona plus viel Kundenkontakt plus unklare Politik plus Falschmeldungen: Das Optimum für dieses Virus.

 

Ich mache mir auch Sorgen um meinen Mann, meine Tochter. Beide beruflich viel Kontakt mit Menschen, Reisenden, Sie mit Versammlungen, Vorträgen.

 

Kündigen oder blau machen: keine Option.

Im Worst Case wird man halt krank werden – und Viele anstecken mit Kontakten und zuhause. FFP3-Masken hin oder her, welche die Chefs mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht stellen werden, da kaum verfügbar und wegen Wucherpreisen zu teuer.

 

Ärzte diskutieren hier die Anwandlungen von Regierung und Behörden:

https://www.doccheck.com/de/detail/articles/25557-spahn-schutzausruestung-notfalls-beschlagnahmen

Eine Ärztin schreibt darin, Originalzitat:

“Das Dümmste, was man machen konnte, ist, einen Nichtfachmann zum Gesundheitsminister zu ernennen!
In Krisen macht sich das am deutlichsten bemerkbar. Wenn nan jetzt wegen Engpässen an Schutzkleidung und Desinfektion sparen muss, wird sich das medizinische Personal infizieren und das SARS-CoV-2 multifach weitergeben.
Das ist der Supergau einer Epidemie!
Das bringt unser Gesundheitssystem zum Erliegen und die Wirtschaft zum Zusammenbrechen!
Dabei waren alle Informationen spätestens Ende Januar 2020 bekannt, aber Herr Spahn hat sie ignoriert!
Über soviel Inkompetenz könnte ich nur noch schreien.”

 

Alle Artikel über das Coronavirus SARS-CoV-19 und die von ihm verursachte Krankheit COVID-19 aus dem Portal von Ärzten und Pflegern:
https://www.doccheck.com/de/profile/channels/705-corona-auf-einen-blick

 

Alternativen an Handlungsmöglichkeiten? Keine.

Wenn sehr früh die Hauptlast der Viren im Rachen sitzt, dann_darf_man_nicht_mehr_damit_unter_die_Leute!

 

 

COVID-19

Beim ersten zarten Halskratzen mehr Viren im Rachen als bei der Influenza

Der Kater bloggt.

 

 

“So viel Virus sieht man selten, nicht einmal bei der Influenza”

Prof. Dr. Christian Drosten, Viruloge, Charité Berlin

https://www.tagesspiegel.de/wissen/warum-covid-19-ansteckender-ist-als-sars-enorme-mengen-virus-im-oberen-rachenbereich/25588526.html?utm_source=pocket-newtab

 

Was heißt das

Das heißt: 1-2 Meter Abstand halten ist bei COVID-19 nicht ausreichend. Denn allein mit feuchter Aussprache können die Viren geballt den ausgelobten Meter überbieten. Noch schlimmer: Die Mathematik des Niesens

 

Auch die jetzt überfall verkündete Heilige Händewaschregel

Du bist vielleicht schon angesteckt, während du dich noch wäschst. Aber wasch dich weiter, man kann nie wissen ;-).

 

Prof Dr. Drosten sagt sehr klar, was Sache ist: “So viel Virus sieht man selten, nicht einmal bei der Influenza.”

Doch es ist nicht jedem sofort klar, was es im Alltag der Angestellten, Doppelverdiener und Hausfrauen konkret heißt. Das will ich nachholen.

 

Superinfektiös zu sein beim ersten Halskratzen, das heißt konkret:

Man muss sofort zuhause bleiben, sobald man das erste Halskratzen merkt. Nicht zur Arbeit gehen, nicht mehr unter Leute gehen. Weil man mit dieser Menge Virus, andere Menschen allein mit Reden anstecken kann. Es braucht kein Niesen und kein Husten. Die meisten ignorieren das erste Halskratzen, gehen mit braver Angestelltenergebenheit leider immer noch zur Arbeit, erst nach einem oder zwei Tagen zum Arzt. Wenn es halt nachts nicht mehr weggegangen ist.

Diese Zeiten sind vorbei.

Undurchführbar? Diese Frage stellt sich nicht: Wir können uns diese infektiöse Bürokratie gar nicht mehr leisten!

 

Wie soll das funktionieren? Geht doch nicht!

Es wird gehen und es muss. Denn COVID-19 wird jetzt bleiben. Die Durchseuchung ist laut Experten nicht mehr aufzuhalten. Die pragmatische Lösung fürs Zuhausebleiben und dennoch krankschreiben-Lassen ist die IT: Ab sofort zuhause bleiben, direkt ins Home-Office – und dann digitale Krankschreibung per ärztlicher Ordination per Skype. Nur Leute, die nicht nachgedacht haben schleppen sich noch körperlich zum Arzt, gefährden ihn, sein Team unnötig und spielen dort Virenkarussell mit den anderen Patienten.

Denn auch ein Arzt will und muss gesund bleiben. Er darf sich nicht von deiner feuchten Aussprache oder deinem Räuspern in das Intensivbett hinein treiben lassen. Er hat Verantwortung für weitere Patienten. Nicht nur für dich.

 

Gruß
Der Kater

Wir sind seit dieser News endgültig am Arsch, aber es muss ja weitergehen: Nur die Harten kommen in den Garten.

 

I want you to panic

Der Kater bloggt.

 

Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.

(Jean Paul)

 

Also jetzt an alle Relativierer:

Der Coronavirus ist da. Hier bei uns.

Hört endlich auf zu reisen und rumzugondeln. Storniert eure Hotelbuchungen. Und haltet endlich mal eure Füße still – und eure Klappe auch. Alle älteren Leute und alle Männer werden es euch danken, die ihr damit dereinst nicht anstecken werdet.

Bleibt zuhause am Kamin und schleckt eure Schale Milch. Zefix.

 

HOMERO-EYES

Alle geistig Herausgeforderten, die die Realisten jeden Tag bis jetzt als Hysteriker verlacht haben, 100 mal an die Tafel:

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

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Ich soll Leute, die die Dinge sehen wie sie sind, nicht als Hysteriker verspotten.

 

Gruß
Der Kater

 

 

Please don’t tell what train I’m on, they won’t know what route I’m going

Bei allem berechtigten und verbreiteten (was selten genug zusammentrifft) Bahn-Bashing muss einem im fortgeschritttenen Alter doch endlich auffallen: Man kann nirgends so flüssig und nachhaltig lesen wie im Zug. Einen eigenen Sitzplatz vorausgesetzt, auf Hin- und Rückfahrt. Der Verwandtschaftsbesuch dazwischen ist im Preis fürs Bayernticket mit drin, aber gegen solche Schmerzen hilft der Glühwein ganz gut.

Für die Rückfahrt sind wegen des Glühweins nicht die Eichendorff-Gedichte, die man sich auswendig merken muss, sondern der Charles Dickens. Auf allen Ausgaben steht nämlich vorne drauf: “Weihnachtsgeschichten”, manchmal auch “Weihnachtserzählungen”, jedenfalls ein Plural. Das bedeutet: Der Mann hat noch mehr von dem Zeug geschrieben als das ewige A Christmas Carol. In Prose. Being a Ghost Story of Christmas (mit dem ansonsten nichts verkehrt ist).

Als Soundtrack drängt sich in diesem Sinne mein wichtigster Musikus des Jahres 2019 auf: Der altgediente Mundharmonika-Recke Adam Gussow, der mit der Zeit immer verblüffender wie ein abgemagerter Clint Eastwood aussieht, seit er sich in die YouTube-Tutorials zurückgezogen hat, einem dort didaktisch nichts schenkt, aber so hilfreich wirkt wie sonst nur noch die Soundvideos mit Soloklavier von Bach und Mozart.

Adam Gussow entstammt der Generation, die noch das Tuten einer Sirene mit dem Erscheinungsbild eines Eisenbahnzuges verbindet. Seine meisten anderen Videos handeln in C-Dur, für den Zug benutzt er ein Beißblech in A-Dur:

Das war’s für 2019. Gussow würde sagen: See you down the road.

Keine Insel mit zwei Bergen

Keine Ahnung mehr, von wem mir das unterlaufen ist, aber offensichtlich war es am 12. November:

Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot.

Michael Ende, der heute 90 geworden wäre

Die etwas poröse Quellenangabe über den Spruch von Michael Ende atmet den Geist seiner unendlichen Geschichte von 1979, das Zitat selbst sollte wohl eher die frühere Momo von 1973 untermalen. Die unendliche Geschichte hat mich drei Jahre meines Lebens beschäftigt, indem ich Dialoge zwischen ihren Figuren fürs einschlägige Computerspiel vom Englischen ins Deutsche übersetzt hab, was auf Umwegen nötig geworden war; Momo war lange vor der Verfilmung mit Radost Bokel von 1986 mein erster Kontakt mit Herrn Endes Hervorbringungen: in der Form von Geh doch zu Momo aus der Reihe Lemmi und die Schmöker nämlich, Erstausstrahlung 1. Mai 1975, als es noch einen Monat bis zu Radost Bokels Geburt hin war. Die Momo aus der Lemmi-Folge war Léonie Thelen, die im Gegensatz zur Bokelin nicht im Playboy, sondern in der Glyptothek geendet ist.

Die Computerschmiede, in der ich “Bullshit” mit “Hühnerkacke” kulturell angenähert habe, worauf ich mir bis heute wunder was einbilde, gibt’s nicht mehr; siehe auch: Neuer Markt. Liegt wohl nicht so der Übersegen drauf, auf dem Kindersein nach Anleitungen von Michael Ende.

Soundtrack. Tocotronic: Michael Ende, Du hast mein Leben zerstört,
aus: Nach der verlorenen Zeit, 1995:

Beschreibungsimpotenzbeschimpfung

Update zum Promihaiku:

Jetzt knistert es im Gebälk; es knistert im Gebälk des Daches, das ist der schwere Schnee; es knistert nicht im Gebälk der Gesellschaft.

Peter Handke: Begrüßung des Aufsichtsrats. Prosatexte, 1980.

Na, haben wir wieder ein Schwein, so als Gesellschaft.

Wenn man sich so überlegt, wie der Nobelpreis, gerade für Literatur, durch die vielen lachhaften Fehlgriffe im Wert heruntergekommen ist, und im Augenblick nur einen — freilich beneidenswert dotierten — Meisterbrief der Gehobenen Mittelmäßigkeit darstellt….. (achselzuckend)

Arno Schmidt: Ein unerledigter Fall,
Bargfelder Ausgabe, Abteilung 2, Band 3, Seite 138, 1965.

Ja, was dann? Die Gruppe 47 müsste damit annähernd vollständig mit Nobelpreisen zugepflastert sein. Grad mal noch so halbwegs am Leben wären Walser (nicht Robert, * 1927), Ror Wolf (* 1932) und Eff Zeh Delius (* 1943), wie wär’s? Peter Bichsel (* 1935), der einem wenigstens ab und zu mal ein anerkennendes Grinsen abzuringen versteht, trauen sie sich eh wieder nicht.

Bin im Wald. Kann sein, daß ich mich verspäte.

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